Fahrradfahrer geraten in der beliebten Einkaufsstraße regelmäßig in Gefahr. Grund sind meist Falschparker. Berliner Morgenpost und Tagesspiegel Leute berichten über Pläne der SPD, das Problem durch den Verzicht auf Parkplätze für Privat-Pkw und bessere Ausschilderung der Parkhäuser zu lösen.
Onkel Toms Hütte
In der Diskussion um die Umbenennung des U-Bahnhofs setzt sich die SPD-Fraktion für einen offiziellen Dialog mit allen Beteiligten ein. Wie die Berliner Morgenpost schreibt, soll eine Umbenennung oder zumindest eine sichtbare Information geprüft werden.
Mieterschutz am Kreisel
Demnächst sollen 70 Wohnungen im Sockel des Kreisel-Hochhauses abgerissen werden. Die Berliner Morgenpost berichtet über die Forderung der SPD-Fraktion, dass sich das Bezirksamt beim Investor für Ersatzwohnungen einsetzen soll.
LSVD lobt SPD-Stadtrat
Wie das Mannschaft-Magazin berichtet, danken der Lesben- und Schwulenverband und die Deutsch-Polnische Gesellschaft SPD-Stadtrat Michael Karnetzki für seinen Einsatz gegen „LGBTI-freie Zonen“ in Polen, sowie seine Positionierung gegen einen Abbruch der Beziehungen.
Sperrung der Havelchaussee für private Pkw
Die Badestellen entlang der Havelchaussee sind beliebte Ausflugsziele. Die Berliner Woche berichtet über den Vorschlag der SPD, die Straße an den Sommerwochenenden für Autofahrer zu sperren, um so Konflikte mit Fußgängern und Radfahrern zu entschärfen.
Nur noch drei Spielhallen im Bezirk
In Steglitz-Zehlendorf gibt es künftig jeweils nur noch eine Spielhalle in Lankwitz, Steglitz und Zehlendorf. SPD-Stadtrat Michael Karnetzki erklärt in der Berliner Woche, nach welchen Ausschlusskriterien entschieden wurde.
Schlachtensee wird Ortsteil
Mehr als zwei Jahre lang hat eine Bürgerinitiative darum gekämpft, die Ortslage Schlachtensee zum offiziellen achten Ortsteil des Bezirks hochzustufen. Mit Unterstützung der SPD-Fraktion wurde das Ziel erreicht. Der Tagesspiegel und die Berliner Woche berichten von der Abstimmung in der Bezirksverordnetenversammlung.
Bezirkspolitik in der Corona-Pandemie
Keine Sitzungen, verwaiste Rathäuser und leere Räume: Das Corona-Virus hat das öffentliche politische Leben lahmgelegt. Die Berliner Woche befragte die Bezirksverordneten nach ihren Erfahrungen im Homeoffice, unter anderem auch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Norbert Buchta.
Fraktionen uneins über digitale BVV-Arbeit
Ausgelöst durch die Corona-Pandemie werden Live-Übertragungen der BVV diskutiert. Wie die Berliner Woche berichtet, kann sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta für die Zukunft auch eine komplett digitale BVV vorstellen.
Ganz neue Herausforderungen für Stadträtin Böhm
Normalerweise besteht der Arbeitsalltag von Bezirksstadträtin Carolina Böhm aus sehr vielen Sitzungen, Gremien und persönlichen Gesprächen. Die Corona-Pandemie hat diese Routine grundlegend durcheinandergebracht: Nicht nur, dass jeglicher Austausch nur noch in Form von Telefon- und Videokonferenzen stattfinden kann. Auch die Aufgabenstellungen ändern sich von Tag zu Tag. Jeden Morgen erfolgt eine neue Einschätzung der Situation, neue Prioritätensetzungen und neue Handlungsnotwendigkeiten.
So wurde seit Anfang März die Arbeit im Gesundheitsamt nach und nach komplett umgestellt: Eine zentrale Telefonnummer für alle Anfragen zu Corona wurde eingerichtet, die Anzahl der Annahmeplätze ausgebaut, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult, ein Fragebogen entwickelt. Alle Therapeutinnen, die sonst in verschiedenen Bereichen der allgemeinbildenden Schulen tätig waren, unterstützen seit der Schließung der Schulen die Telefondienste.
Insgesamt sind in Steglitz-Zehlendorf mittlerweile mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an sechs Tagen der Woche in zwei Schichten im Einsatz – Tendenz steigend. Mindestens acht Telefonleitungen sind besetzt. Zusätzlich wurde eine eigene eMail-Adresse (corona@ba-sz.berlin.de) für alle Anliegen rund um Corona eingerichtet.
Komplexe Ermittlungsarbeit
Eine der wichtigsten Aufgaben des Gesundheitsamts in diesen Tagen ist die Ermittlung möglichst vieler Kontaktpersonen der Infizierten, damit diese isoliert und somit weitere Ansteckungen verhindert werden können. Diese Menschen werden telefonisch kontaktiert und über die nötigen Verhaltensregeln informiert.
„Für diese Gespräche gibt es keine allgemeingültige Regel, jeder Einzelfall ist anders“, erklärt Stadträtin Böhm. „Fragen, die eine Rolle spielen, sind: Wie lange liegt der Kontakt zurück, wie lange bestand der Kontakt, in welcher Entfernung? Und selbstverständlich mussten wir dafür sorgen, dass all diese Telefonate zusätzlich auch flüssig in Englisch geführt werden können, weitere Sprachen folgen.“ Die hierbei verwendeten Fragebögen werden ständig weiterentwickelt und im Hintergrund ausgewertet.
Wenn es zu einer häuslichen Isolierung kommt, muss dafür ein Bescheid angefertigt werden. „Was uns dann nach wie vor gelingt, darüber bin ich als Stadträtin sehr froh, sind fast tägliche Telefonate während der Isolation. Das ist wichtig für die betroffenen Menschen, die Verunsicherung ist ja spürbar, sie betrifft uns alle, aber diejenigen, die zu Hause bleiben müssen besonders.“
Corona-Test
In der Öffentlichkeit sorgt die Frage, ob und wer auf das neue Virus getestet werden soll, für große Verunsicherung. Generell gilt: Es ist nicht notwendig und auch nicht zielführend, einen Test zu machen, so lange keine Symptome vorliegen. Die Entscheidung über den Test trifft der Hausarzt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt. Nach circa zwei Tagen liegt das Ergebnis vor.
Auch in Steglitz-Zehlendorf existiert eine Teststation. Diese ist gut isoliert und darf nur nach vorherigem Termin aufgesucht werden. Wer einen Termin erhält, sollte diesen unbedingt einhalten. Umgekehrt macht es keinen Sinn, sich selbstständig auf den Weg zu machen, und personelle und technische Ressourcen zu blockieren, die von anderen dringend benötigt werden.
Die Termine werden so gelegt, dass sich die zu testenden Personen nicht begegnen, egal ob die Menschen mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß kommen. Wer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Teststelle begeben kann, wird von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamts zu Hause aufgesucht. Zum Einsatz kommen hierbei die neuen Elektro-Autos aus dem Jugendausbildungszentrum.
Stadträtin Böhm: „Es ist sehr wichtig, dass wir alle besonnen mit der Situation umgehen, das hat oberste Priorität. Wer wirklich eine Testung benötigt, erhält sie auch. Folgen Sie bitte den Empfehlungen des Gesundheitsamtes!“
Lehren für die Zukunft
Alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger werden gesammelt und ausgewertet: „Mir ist es wichtig, dass wir aus diesen Tagen einen Erkenntnisgewinn mitnehmen, damit wir bei einer nächsten Pandemie noch besser aufgestellt sein können, strukturell, organisatorisch und inhaltlich“, erläutert Carolina Böhm. Dafür zuständig ist das Team der Gesundheitsberichterstattung, das die meiste Expertise in der Auswertung von großen Datenmengen mitbringt.
Persönlich vermisst die Stadträtin derzeit vor allem den menschlichen Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen, Bürgerinnen und Bürgern: „Der Austausch in einer Telefonkonferenz ist eben doch spürbar eindimensionaler als eine wirkliche Begegnung.“ Und obwohl sie die schwierige Situation in Steglitz-Zehlendorf bislang erfolgreich meistern konnte, spürt Böhm nach nunmehr vier Wochen die psychische Belastung in einer ganz neuen Dimension.
„Das alles ist tagtäglich eine große Herausforderung. Ich bin unglaublich stolz auf die vielen motivierten Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag aufs Neue geduldig und voller Empathie dazu beitragen, dass wir die Situation in Berlin und Steglitz-Zehlendorf gut bewältigen!“ Besonders freut sich Stadträtin Böhm momentan auf das bevorstehende Osterwochenende – das sie ganz vorbildlich allein zu Hause auf dem Balkon verbringen wird.

