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Themen

Guernica-Gedenken 2026

Spanische Allee: Dreieinhalb Jahre Winterschlaf

Veröffentlicht am 18.07.2026

Im September 2022 wurde ein Antrag zur Umwidmung in der BVV Steglitz-Zehlendorf beschlossen. Seither herrscht Stillstand.

Im April 1937 wurde die baskische Stadt Guernica von Kampfflugzeugen der deutschen Legion Condor, die auf Seiten des faschistischen Diktators Franco in den spanischen Bürgerkrieg eingriff, bombardiert. Ziel des Angriffs war die Vernichtung der Zivilbevölkerung. Dieses Kriegsverbrechens gedenkt der Deutsch-baskische Kulturverein in jedem Jahr auf dem Guernicaplatz in Schlachtensee – auch zahlreiche Mitglieder der SPD-Fraktion sowie der lokalen Abteilung sind stets vor Ort.

Der kleine Platz, der an die Verbrechen der Faschisten erinnern soll, liegt an der Spanischen Allee. Die Straße, die bis dahin schlicht „Wannseestraße“ hieß, wurde im Juni 1939 von den Nationalsozialisten umbenannt, um die Rückkehr der Legion Condor zu feiern – diese fragwürdige „Ehrung“ findet sich bis heute auf den Widmungsplaketten sowie im offiziellen Berliner Straßenverzeichnis. „Ein unerträglicher Zustand, gegen den wir schon seit vielen Jahren kämpfen“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta. Dabei möchte die SPD den Namen der Straße nicht ändern, sondern allein die Widmung. Im September 2022 wurde ein entsprechender Antrag von der BVV Steglitz-Zehlendorf beschlossen.

Guernica-Platz Spanische Allee

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Bis heute wurde der BVV-Beschluss nicht umgesetzt. Im Mai stellte Buchta daher eine Kleine Anfrage an das Bezirksamt, in der er sich nach dem Stand der „Umdeutung“ erkundigt. Die Antwort erstaunt: Der zuständige Stadtrat von den Grünen beantwortet die sechs Fragen nur ausweichend, dafür in lockerem Tonfall. So beschreibt er die Diskussion um eine Änderung der Erläuterung des Straßennamens als „spannende juristische Perspektive“, die er „der Leiterin des Rechtsamtes mitgeteilt“ habe. Was dabei herausgekommen ist? „Am Ende werden wir auch hier zwei Juristen und drei Meinungen haben“. Für eine offizielle, amtliche Auskunft eine erstaunliche Aussage. Weiter stellt der Stadtrat fest, dass der neuen Ehrung „eine andere gute Bedeutung zugeschrieben werden“ müsse (was der Beschluss der BVV bereits vermerkt), „hierüber müsste man sich ebenfalls vertieft Gedanken machen […]. Dies werde ich in jedem Fall anregen“. Na dann.

„Vor dem Hintergrund, dass seit Herbst 2022 bereits dreieinhalb Jahre vergangen sind, muss man wohl sagen, dass das Thema das Bezirksamt nicht besonders interessiert“, stellt Buchta fest. „Auf meine sehr konkrete Bitte in der Kleinen Anfrage, darzulegen, wann dieses offenbar recht kurze Gespräch mit dem Amt stattgefunden hat, geht er gar nicht erst ein – das darf man durchaus als Missachtung des Fragerechts der Bezirksverordneten werten. Für jemanden, der nach der Wahl Bezirksbürgermeister werden möchte, sind das jedenfalls keine guten Vorzeichen“. Für die SPD-Fraktion steht fest: Die Ehrung von Kriegsverbrechern gehört beendet – ganz besonders in einem klaren und einfach zu lösenden Fall wie diesem.

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Standpunkt: Bildung und Kultur

Müllproblem im Bezirk

Müll: Der Bevölkerung stinkt’s – der BVV (noch) nicht

Veröffentlicht am 13.07.2026

Müll ist kein angenehmes Thema, und doch ein wichtiges: Die Menge illegal entsorgten Abfalls nimmt immer weiter zu, auch bei uns im Bezirk.

Die SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf hat sich der Problematik daher angenommen und versucht mit regelmäßigen Initiativen in der Bezirksverordnetenversammlung, das Thema auf der politischen Tagesordnung und im öffentlichen Bewusstsein zu halten. „Müll auf Straßen und in öffentlichen Parks ist nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein soziales und gesundheitliches Problem“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan. „Müllablagerungen finden sich vor allem in Gegenden, an denen die Menschen ohnehin eng bei einander leben.“ Gerade Familien mit Kindern seien auf saubere und sichere Parks und Spielplätze angewiesen.

Wichtig sei daher, illegal abgelagerte Abfälle, Möbel oder Geräte schnell zu entfernen. Doch hier gibt es oft ein Problem: Wer ist eigentlich zuständig? Bereits wenige Meter können einen Unterschied machen, ob der Bezirk, die Berliner Forsten, die Berliner Stadtreinigung (BSR) oder ein privater Entsorger für die Entfernung zuständig ist. Die SPD-Fraktion hat sich daher für einen „Runden Tisch Müll“ im Bezirk eingesetzt, der alle Beteiligten zusammenbringen soll mit dem Ziel, nicht nur die Reinigung besser zu organisieren, sondern auch Strategien zur Vermeidung und Eindämmung zu erarbeiten. Die Zustimmung zu dem Vorschlag fiel jedoch minimal aus, nicht einmal von den Zählgemeinschaftspartnern FDP und Grünen kam Unterstützung. „Das enttäuscht uns sehr – für die Bürgerinnen und Bürger ist die Vermüllung ein ernsthaftes Problem, für die Steglitz-Zehlendorfer Bezirksverordneten aber offenbar nicht“, resümiert Macmillan. Man werde an der Problematik aber weiter dranbleiben, verspricht sie.

Müll auf einer Wiese

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Im Mai wurde ein SPD-Antrag beschlossen, der sich für eine regelmäßige Reinigung der Unterstützungskonstruktion unter der Autobahnbrücke der A 103 am Rathaus Steglitz einsetzt. Hierfür sei die Autobahn GmbH in die Pflicht zu nehmen, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Ziffels: „Hinter dem Bauzaun haben sich große Mengen an Abfall angesammelt. Seit die Läden unter der Brücke schließen mussten, gibt es leider keine soziale Kontrolle mehr. Die Autobahn GmbH als Eigentümer muss für eine regelmäßige Reinigung sorgen!“ Ein weiterer Antrag, der es aufgrund des Endes der Legislatur nicht mehr zur Abstimmung geschafft hat, schlägt der BSR vor, bei ihren erfolgreichen Kieztagen künftig auch Schadstoffe anzunehmen. Gerade diese müsse man schließlich aus der Umwelt heraushalten, so Ziffels. Es sei daher sinnvoll, wenn man den Bürgerinnen und Bürgern ein niedrigschwelliges, wohnortnahes Angebot zur Entsorgung unterbreiten würde. Die SPD-Fraktion wird den Antrag in der kommenden Legislatur erneut einbringen.

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Standpunkt: Umwelt und Verkehr

Kommunalpolitisches Frühstück Stammbahn

Kommunalpolitisches Frühstück: Stammbahn

Veröffentlicht am 10.07.2026

Im Juni trafen sich interessierte Mitglieder der SPD-Fraktion sowie der Abteilungen mit zwei Experten zum Kommunalpolitischen Frühstück zum Thema Stammbahn.

Bereits seit den 1990er Jahren ist der Wiederaufbau der Stammbahn von Potsdam über Düppel-Kleinmachnow, Zehlendorf und Steglitz ins Berliner Zentrum geplant. Mittlerweile ist beschlossen, dass diese als Regionalbahn verkehren soll. Fahrzeiten werden sich damit radikal verkürzen – eine gute Nachricht vor allem für viele Berufspendlerinnen und -pendler. Und da voraussichtlich kaum ein Zug am Berliner oder Potsdamer Hauptbahnhof enden wird, wird man künftig auch nach Magdeburg, Stralsund oder Stettin schnell und ohne Umstieg gelangen.

Im Juni trafen sich interessierte Mitglieder der SPD-Fraktion sowie der Abteilungen im Rahmen des „Kommunalpolitischen Frühstücks“ mit zwei Vertretern der Bürgerinitiative Stammbahn, um sich über den aktuellen Stand der Planungen auszutauschen. Im Fokus stand dabei vor allem die berlinweite Bedeutung der wiederaufgebauten Strecke. Derzeit ist das Berliner Bahnnetz überaus fehleranfällig, vor allem im Bereich der Stadtbahn, die das Zentrum mit nur zwei Gleisen ist Ost-West-Richtung durchquert. Hier könnte die Stammbahn zum „Gamechanger“ werden: Indem sie die Stadtbahn sowie den Bahnhof Wannsee umfährt, schafft sie eine dringend benötigte, zusätzliche Anbindung an die Bahnstrecken aus südwestlicher Richtung. Im Falle von Havarien oder Bauarbeiten wäre Berlin nicht mehr komplett vom Bahnverkehr abgeschnitten. Existierende Strecken wie die Anhalter (Lankwitz) oder Dresdner Bahn (Mariendorf) sind bereits heute am Limit und können keine zusätzlichen Züge mehr aufnehmen.

Uwe Netzel, Sandrine Fabre, Andreas Linde Uwe Netzel, Sandrine Fabre, Andreas Linde

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Doch auch für unseren Bezirk würde sich vieles verbessern: Der geplante Bahnhof Düppel-Kleinmachnow wird dafür sorgen, dass in Zukunft deutlich weniger Menschen als bisher mit dem Auto zum Mexikoplatz, nach Wannsee oder Zehlendorf fahren und dort die Straßen verstopfen. „Bei der Planung des Bahnhofsgebäudes müssen ausreichend P+R-Parkplätze mitgebaut sowie ein Anschluss an die U3 zumindest mitgeplant werden“, fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta. Entscheidend sei, jetzt keine weitere Zeit zu verlieren: So müsse man am besten schon jetzt in der BVV und gemeinsam mit lokalen Akteurinnen und Akteuren diskutieren, wie die künftigen Bahnhöfe gestaltet werden sollen, damit sie ein Gewinn für ihre Nachbarschaften würden. Ganz besonders denke er da an die katastrophale Situation am Bahnhof Rathaus Steglitz.

Für die direkten Anwohnenden der wiederaufgebauten Bahnstrecke hatten die beiden Fachleute eine gute Nachricht: Bereits heutige Regionalzüge seien deutlich leiser als S-Bahnen, bis zur Eröffnung sei mit weiterem Fortschritt fest zu rechnen. Zudem werde es mit Sicherheit keinen regelmäßigen Güterverkehr auf der Strecke geben – schon allein weil es in der Innenstadt gar keine geeigneten Güterbahnhöfe und Verteilzentren mehr gäbe. Eine klare Absage erteilen BI und SPD hingegen der Forderung, das Gütergleis der Wannseebahn für den Personenverkehr zu ertüchtigen: Dieses verlaufe durch dicht bebautes Gebiet, weshalb ein zweigleisiger Ausbau ausgeschlossen sei – entsprechend gering sei der verkehrliche Nutzen im Vergleich zu den Kosten. „Die SPD steht voll hinter der Stammbahn. Dieses Infrastrukturprojekt ist unerlässlich für Berlin, unseren Bezirk und die Verkehrswende!“ Man setze sich dafür ein, die Finanzierung der kommenden Leistungsphasen sicherzustellen. Dann sei eine Betriebsaufnahme zum 200jährigen Jubiläum der Eröffnung der Strecke im Jahr 2038 möglich, so Buchta.

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Foto oben: Andreas Linde, Norbert Buchta, Udo Dittfurth, Jens Klocksin, Karsten Brauns (von links nach rechts)

Standpunkt: Umwelt und Verkehr

Christian Gaebler, Carolyn Macmillan, Carolina Böhm, Matthias Kollatz SPD

Baubeginn in Lichterfelde Süd

Veröffentlicht am 08.07.2026

Nach 14 Jahren an Planungen und Verhandlungen ist Anfang Juni der „Startschuss“ gefallen für den Bau eines neuen Stadtquartiers auf dem früheren US-Army-Gelände „Parks Range“ in Lichterfelde Süd.

Bis Mitte der 2030er Jahre sollen rund 2.700 neue Wohnungen für mehr als 5.000 Menschen entstehen. Die landeseigene Degewo ist mit am Projekt beteiligt und wird am Ende 1.000 Wohnungen in ihren Bestand übernehmen. Die Hälfte davon ist öffentlich gefördert und soll – je nach Einkommen der Bewohner – für eine Monatsmiete zwischen 7 und 11,50 Euro je Quadratmeter angeboten werden, die andere Hälfte für bis zu 15 Euro pro Quadratmeter. Für die restlichen Wohnungen, die von privaten Immobilienunternehmen errichtet werden, sollen mindestens 20 Euro pro Quadratmeter fällig werden. Bereits im ersten Bauabschnitt entsteht direkt am S-Bahnhof Lichterfelde Süd ein Quartierzentrum mit Geschäften für die Nahversorgung, Büros und Praxen sowie 500 Wohnungen – Baustart möglichst noch in diesem Jahr.

Baubeginn Lichterfelde Süd
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Damit mittelfristig in Lichterfelde Süd ein lebendiger, neuer Stadtteil entsteht, sollen im weiteren Verlauf auch eine Grundschule, Kitas, Sportanlagen, Grünflächen und eine Jugendfreizeiteinrichtung gebaut werden. Genau dafür hatte sich auch die SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf in den letzten Jahren immer wieder stark gemacht. „Womit wir uns leider nicht durchsetzen konnten, war ein höherer Anteil an geförderten Wohnungen“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan. Die vorherige, CDU-geführte Zählgemeinschaft im Bezirk hatte den städtebaulichen Vertrag mit dem Investor im Sommer 2018, nur wenige Tage vor dem Auslaufen einer Übergangsfrist, unterschrieben. Ab dem 1. August 2018 hätte dieser einen Anteil von 30 Prozent der Geschossflächen im sozialen Wohnungsbau errichten müssen – in Folge des CDU-Deals sind es nur 25 Prozent. „Bauen allein löst die Wohnungsnot in Berlin und Steglitz-Zehlendorf nicht. Entscheidend ist, dass auch bezahlbarer Wohnraum entsteht,“ so Macmillan. Erfreulich sei daher, dass 1.000 Wohnungen von einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft gebaut und dauerhaft bewirtschaftet werden sollen.

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Foto oben: Baubeginn in Lichterfelde Süd mit dem Berliner Bausenator Christian Gaebler, der Steglitz-Zehlendorfer Fraktionsvorsitzenden Carolyn Macmillan, Bezirksstadträtin Carolina Böhm und dem Berliner Abgeordneten Matthias Kollatz (von links nach rechts)

Standpunkt: Stadtplanung und Wirtschaft

Schulwegsicherheit

BVV-Newsletter Juni 2026

Veröffentlicht am 26.06.2026

Unsere Themen im Juni 2026:
· Schulwegsicherheit
· Baubeginn in Lichterfelde Süd
· Kommunalpolitisches Frühstück zur Stammbahn
· Müll-Problematik
· Spanische Allee ehrt Kriegsverbrecher
· Gedenken an den Arbeiteraufstand
· Dank an langjährige Mitglieder der Fraktion

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Liebe Leserinnen und Leser,

in der vergangenen Woche haben die Steglitz-Zehlendorfer Bezirksverordneten zum letzten Mal vor der Sommerpause getagt. Gleichzeitig war dies auch die letzte Sitzung in der Zusammensetzung dieser Legislatur – im September wird in Berlin das Abgeordnetenhaus neu gewählt, und damit auch die Bezirksverordnetenversammlungen. Auf die faule Haut werden wir uns daher nicht legen, sondern stattdessen das Gespräch mit Ihnen suchen: Raus aus den Büros und Sitzungssälen, rauf auf die Straße! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Meinungen zu äußern, ihre Wünsche und Hoffnungen zu teilen, aber auch ihre Kritik – nie war das einfacher als jetzt.

Während sich die Berliner Politik also für den Wahlkampf warm läuft, müssen die Schülerinnen und Schüler nur noch für kurze Zeit schwitzen: Am 9. Juli beginnen die Sommerferien! Die letzten Wochen vor der langen Pause stehen traditionell noch einmal im Zeichen der Schulwegsicherheit. Bereits im Mai haben die Rothenburg-Grundschule, das Fichtenberg-Gymnasium, die Käthe-Kruse-Grundschule und die Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule für sichere Schulwege demonstriert. Wir waren natürlich wie immer mit dabei, und tragen die Forderungen der Schulen in die Politik.

In der zu Ende gehenden Legislatur konnten wir viel erreichen: Neue Ampeln, Zebrastreifen, Gehwegvorstreckungen und Tempo-30-Zonen sorgen für mehr Sicherheit. Doch eine zentrale Forderung wartet noch immer auf ihre Umsetzung: Viele Schulen wünschen sich seit langem temporäre Schulzonen, also Straßenabschnitte, die zu Schulbeginn und -ende für den Autoverkehr gesperrt werden. Wie viel eine temporäre Schließung bringen kann, haben die vier Schulen im Mai gezeigt – wo sonst der Verkehr dominiert, gab es plötzlich Platz zum Laufen, Spielen, Begegnen und Durchatmen. Wir setzen uns seit langem dafür ein, dass dies von der Ausnahme zur Regelwird – auch zum Abschluss der Legislatur haben wir noch einmal einen entsprechenden Antrag in die BVV eingebracht. Leider fehlte für einen positiven Beschluss aber die nötige politische Mehrheit.

Gegen erbitterten Widerstand aus der CDU konnten wir in dieser Legislatur immerhin zahlreiche neue Radwege und Tempo-30-Zonen einrichten – und werden alles daran setzen, dass nach der Wahl das Rad nicht zurückgedreht wird. Dass Widerstand gegen eine zeitgemäße Verkehrspolitik jedoch nicht nur von rechts kommt, zeigte sich am Schicksal unseres Antrags, die U3-Verlängerung dazu zu nutzen, den Verkehrsraum auf der Argentinischen und Lindenthaler Allee neu zu verteilen. Sofern nichts anderes mehr beschlossen wird, wird die BVG den Straßenzug nach Abschluss der Bauarbeiten genauso wieder errichten, wie er jetzt ist – mit zwei Autospuren je Richtung und schmalen Fuß- und Radwegen. Stattdessen würden wir hier gerne einen Ausbau im Sinne des Berliner Mobilitätsgesetzes sehen, was vor allem zu einer deutlichen Verbesserung der Situation für Radfahrende führen würde. 

Am Ende waren wir tatsächlich die einzige Fraktion, die sich für eine Neuplanung stark gemacht hat, der Ausschuss votierte mit großer Mehrheit für den autofreundlichen Status Quo. Ein weiterer Antrag, der sich für die Verbesserung der Schulwegsicherheit im Umfeld der Johanna-Gerdes-Grundschule an der Matterhornstraße in Schlachtensee eingesetzt hat, wurde von der BVV im Juni noch einmal in die (nicht mehr tagenden) Ausschüsse verschoben und damit beerdigt.

Wie es im Herbst mit all diesen Vorhaben weitergehen wird, hängt ganz maßgeblich vom Ausgang der Wahl ab. Daher bitten wir Sie: Informieren Sie sich! Ein grün gestrichener Fahrradweg macht noch keine Verkehrswende – damit der Umstieg gelingt, braucht es sichere Wege für alle Verkehrsteilnehmenden, aber auch einen zuverlässigen und schnellen Personennahverkehr. Kaum ein Thema haben wir in der nun zu Ende gehenden Legislatur so intensiv behandelt wie dieses, und diese Arbeit möchten wir gerne fortsetzen – für Berlin, für Steglitz-Zehlendorf, für Sie!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine sichere und erholsame Ferienzeit!

Mit solidarischen Grüßen,
Ihre

Carolyn Macmillan & Norbert Buchta
Fraktionsvorsitzende

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Unsere Initiativen im Juni 2026

Veröffentlicht am 15.06.2026


I. Anträge


Annahme von Schadstoffen bei den BSR-Kieztagen (Drs. 1768/VI)

Die niedrigschwellige Annahme von Schadstoffen im Rahmen der BSR-Kieztage kann dazu beitragen, illegale Entsorgungen zu reduzieren. Unsachgemäß entsorgte Schadstoffe belasten Böden, Gewässer und die Umwelt insgesamt erheblich. Durch ein wohnortnahes und einfach zugängliches Angebot können Bürgerinnen und Bürger Schadstoffe umweltgerecht entsorgen und so aktiv zum Schutz von Natur, Wasser und Boden beitragen. Wir ersuchen daher das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass im Rahmen der Kieztage regelmäßig auch die Annahme von Schadstoffen ermöglicht wird. Dabei soll geklärt werden, ob die Schadstoffannahme künftig an allen Kieztag-Terminen im Bezirk angeboten werden kann, welche organisatorischen oder rechtlichen Voraussetzungen hierfür erforderlich sind, und ob die Information der Bürgerinnen und Bürger zu diesem Angebot durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden kann. Wir bitten das Bezirksamt, der BVV über den Stand der Gespräche und mögliche Umsetzungsschritte zu berichten.


Verbesserung der Schulwegsicherheit im Bereich der Johanna-Gerdes-Grundschule (Drs. 1769/VI)

Die Johanna-Gerdes-Grundschule befindet sich in einem ehemaligen Wohnhaus, das von außen nur eingeschränkt als Schule erkennbar ist. Dadurch fehlt vielen Verkehrsteilnehmenden die notwendige Sensibilisierung für querende Kinder. Im Bereich der Matterhornstraße sowie angrenzend an die Salzachstraße besteht nach Einschätzung der Schule und der Elternschaft eine erhebliche Gefährdungslage. Trotz bestehender Tempo-30-Regelungen wird dort häufig zu schnell gefahren. Zusätzlich erschweren parkende Fahrzeuge die Sichtverhältnisse erheblich, sodass Kinder den Verkehr oft nur unzureichend einsehen können und für Autofahrende erst spät sichtbar werden. Darüber hinaus kommt es regelmäßig zu konflikthaften Verkehrssituationen durch Missachtung von Vorfahrtsregeln und aggressives Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmer. Besonders besorgniserregend ist, dass es bereits zu einem Unfall gekommen ist, bei dem die Mutter eines Schulkindes angefahren wurde. Eine ausreichend gesicherte Querungsmöglichkeit ist derzeit nicht vorhanden, obwohl ein regelmäßiger und hoher Querungsbedarf durch Schülerinnen und Schüler besteht. Wir ersuchen das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf daher, die Verkehrssituation im Umfeld der Johanna-Gerdes-Grundschule in der Matterhornstraße und der Salzachstraße zu prüfen und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit umzusetzen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob in der Matterhornstraße sowie in der Salzachstraße Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) eingerichtet werden können, ob zusätzliche Warn- und Hinweisbeschilderungen, insbesondere „Achtung Kinder“, erforderlich sind, ob Dialog-Displays zur Geschwindigkeitsreduzierung installiert werden können, Halteverbote zur Verbesserung der Sichtbeziehungen ausgeweitet oder angepasst werden sollten sowie ob verstärkte verkehrsrechtliche Kontrollen im Schulumfeld notwendig sind. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen zu einer spürbaren Verbesserung der Schulwegsicherheit beitragen. Die Schulleitung und die Gesamtelternvertretung stehen hinter den vorgeschlagenen Maßnahmen. Dem zuständigen Fachausschuss ist über die Ergebnisse der Prüfung und mögliche Umsetzungsschritte zu berichten.

 

II. Große Anfragen


Sachstand zur geplanten neuen Integrierten Sekundarschule am Ostpreußendamm (Drs. 1760/VI)

Unsere Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan fragte das Bezirksamt:

  1. Welcher Zeitplan wird aktuell für die Baufeldfreimachung des Schulstandorts am Ostpreußendamm zugrunde gelegt?
  2. Welcher Zeitplan wird aktuell für den Beginn der Bauarbeiten zugrunde gelegt?
  3. Welcher Zeitplan wird aktuell für die Fertigstellung der Schule zugrunde gelegt?
  4. Welche wesentlichen Planungs- und Genehmigungsschritte stehen bis zur Realisierung des Vorhabens noch aus?
  5. Welche Raum- und Nutzungskonzepte werden für die Schule vorgesehen und welche pädagogischen Ziele werden hiermit verfolgt?
  6. Welche Zügigkeit wird für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 der Schule zugrunde gelegt?
  7. Welche Schülerzahlenprognosen liegen der Planung der Schule zugrunde?
    a) Mit wie vielen Schülerinnen und Schülern wird künftig im Einzugsbereich gerechnet?
    b) Welche Annahmen zur Bevölkerungsentwicklung in Lichterfelde-Süd liegen diesen Prognosen zugrunde?
    c) Welche Auswirkungen der geplanten und in Umsetzung befindlichen Wohnungsbauvorhaben in Lichterfelde-Süd werden hierbei berücksichtigt?
  8. Ist für den neuen Schulstandort eine eigenständige gymnasiale Oberstufe vorgesehen und welche Zügigkeit wird hierfür zugrunde gelegt?
  9. In welcher Form werden die bestehenden Oberstufenangebote des benachbarten Oberstufenzentrums bei den Planungen für die gymnasiale Oberstufe am neuen Schulstandort berücksichtigt?
  10. Wie wird der zukünftige Bedarf an Plätzen in der gymnasialen Oberstufe für Lichterfelde-Süd eingeschätzt?
    a) Wie hoch wird der zukünftige Bedarf an Oberstufenplätzen eingeschätzt?
    b) Welchen Beitrag soll die neue Oberstufe zur Deckung dieses Bedarfs leisten?
    c) Auf welchen Annahmen beruht diese Einschätzung?
  11. Welche Investitionskosten werden aktuell für das Vorhaben veranschlagt?
  12. Wie wird die finanzielle Absicherung des Vorhabens bewertet?
    a) Werden die derzeit vorgesehenen Mittel für die Umsetzung des Vorhabens als ausreichend eingeschätzt?
    b) Welche Kostenentwicklungen haben sich seit Beginn der Planungen ergeben?
    c) Wird nach aktuellem Stand zusätzlicher Finanzierungsbedarf gesehen?
  13. Welche Konzepte bestehen für die Nutzung der künftig am Schulstandort und in dessen unmittelbarem Umfeld zur Verfügung stehenden Sportanlagen – durch Schule, Vereine und Freizeitsport?
    a) Welche Sportanlagen und Sporthallen werden nach Fertigstellung des Schulstandorts insgesamt zur Verfügung stehen?
    b) Welche schulischen Nutzungen sind vorgesehen?
    c) Welche Nutzungen durch Vereine sind vorgesehen?
    d) Welche Nutzungen für weitere Gruppen und den Freizeitsport sind vorgesehen?
    e) Welche Regelungen zur außerschulischen Nutzung der Sportanlagen sind vorgesehen?
  14. Wie sollen die am Standort bestehenden Angebote der Kinder- und Jugendarbeit künftig in die Entwicklung des Areals eingebunden werden?
  15. In welcher Situation befinden sich die am Standort bestehenden Angebote der Kinder- und Jugendarbeit derzeit und welche Maßnahmen sind vorgesehen, um deren Kontinuität während der weiteren Umsetzung des Vorhabens sicherzustellen?
    a) Wie stellt sich die aktuelle Situation der Angebote dar?
    b) Welche Auswirkungen der Bauphase werden erwartet?
    c) Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um die Angebote während der Bauphase aufrechtzuerhalten?
  16. Wie viel des am Standort vorhandenen und als Wald eingestuften Baumbestandes soll für die Umsetzung des Vorhabens gerodet werden?
  17. Welche Ausgleichs-, Ersatz- oder Kompensationsmaßnahmen sind für diese Eingriffe vorgesehen?
    a) Welche Maßnahmen sind geplant?
    b) Wo sollen diese Maßnahmen umgesetzt werden?
    c) In welchem zeitlichen Rahmen sollen diese Maßnahmen erfolgen?
Fahrrad beim Lichterfelder Rundstreckenrennen

Radelnde Eichhörnchen mit SPD-Unterstützung

Veröffentlicht am 10.06.2026

Das Lichterfelder Rundstreckenrennen ist eines der ältesten Fahrrad-Straßenrennen Berlins. Der Wettkampf am Ludwig-Beck-Platz ist vor allem wichtig für die Nachwuchsförderung. Die SPD-Bezirksverordneten unterstützen die Veranstaltung durch Spenden.

Bereits zum 69. Mal fiel in der vergangenen Woche der „Startschuss“ für das traditionelle Lichterfelder Rundstreckenrennen am Ludwig-Beck-Platz. In unterschiedlichen Altersklassen und Professionalisierungsgraden gingen Sportlerinnen und Sportler an den Start. Beim Laufradrennen konnten auch die Kleinsten erste Rennluft schnuppern und mit viel Begeisterung auf die Strecke gehen.

Sandrine Fabre und Martin Matz

Das Radrennen des Zehlendorfer Eichhörnchen e. V. wird mit kurzen Unterbrechungen seit über 70 Jahren ausgetragen und ist damit eines der ältesten Straßenrennen Berlins. Vor allem der hohe organisatorische Aufwand und die damit verbundenen Kosten sind für den Radsportverein eine Herausforderung. „Die Bedeutung des Lichterfelder Rundstreckenrennens für die Nachwuchsförderung ist nicht hoch genug anzusehen. Die Mitglieder der SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf haben diese großartige Leistung auch in diesem Jahr wieder mit privaten Spenden unterstützt“, berichtet der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta.

Rainer Ziffels, Olemia Flores Ramirez, Alexander Niessen und Martin Matz

Die SPD war auch in diesem Jahr wieder mit einem Infostand vor Ort. SPD-Mitglieder und Bezirksverordnete stellten sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger – ein Angebot, das mit großem Interesse angenommen wurde. „Das traditionelle Rennen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie lebendig der Radsport in unserem Bezirk ist – im Breiten- und Leistungsbereich, generationsübergreifend und mit großem ehrenamtlichem Engagement organisiert“, so Alexander Niessen, Mitglied im Sportausschuss der BVV Steglitz-Zehlendorf, der am Infostand dabei war. „Wir bedanken uns beim Verein für die geleistete Arbeit!“

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Standpunkt: Sport

Festzelt in einer Kleingartenanlage

Pfingstfeste: SPD-Fraktion unterwegs in den Kleingärten

Veröffentlicht am 08.06.2026

Die traditionellen Pfingstfeste der Gartenkolonien sind auch für die Bezirkspolitik ein Pflichttermin. Bei schönstem Sonnenschein tauschten sich die Bezirksverordneten der SPD-Fraktion mit den Ehrenamtlichen über ihre wichtige Tätigkeit aus.

Kleingärten sind wichtige Orte des Miteinanders. Hier kommen Menschen zusammen, tauschen sich aus, engagieren sich für ihre Gemeinschaft und finden einen Ausgleich zum oft hektischen Alltag in unserer Stadt. Gleichzeitig leisten die Anlagen einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima und gehören zu den grünen Lungen Berlins. Da ist es kaum verwunderlich, dass sich die Gärten und Lauben einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen – als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten unterstützen wir den Erhalt und die Förderung der Vereine und ihrer Flächen daher mit Überzeugung.

Wie in jedem Jahr haben die Kolonien auch diesmal wieder zu ihren traditionellen Pfingstkonzerten eingeladen. Bei fröhlicher Musik und Leckerem vom Grill haben die Bezirksverordneten der SPD-Fraktion, aber auch zahlreiche Parteimitglieder mit den engagierten Gartenfreundinnen und -freunden viele gute Gespräche geführt über die Bezirkspolitik, ehrenamtliches Engagement und das, was die Vereine für unseren Bezirk leisten. „Der direkte Austausch vor Ort ist und bleibt für unsere politische Arbeit unverzichtbar,“ erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan: „Vielen Dank für den herzlichen Empfang und die offenen Gespräche!“

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Standpunkt: Umwelt und Verkehr

Carolina Böhm und Ina Czyborra auf der Steglitzer Festwoche

Alle Jahre wieder: Steglitzer Festwoche lockt Groß und Klein

Veröffentlicht am 04.06.2026

Die Steglitzer Festwoche ist gestartet, bis zum 7. Juni warten zahlreiche Fahrgeschäfte, Spielangebote und kulinarische Stände im Festpark am Teltowkanal auf die Besucherinnen und Besucher. Die SPD-Fraktion war bei der Eröffnung dabei.

Für die Familien in Steglitz-Zehlendorf ist es ein Pflichttermin, für die Bezirkspolitik sowieso: Am 22. Mai öffnete die Steglitzer Festwoche im Festpark am Teltowkanal ihre Tore. Mit dem traditionellen Fassbieranstich durch Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg gemeinsam mit Michael Roden vom Berliner Schaustellerverband fiel der offizielle Startschuss für eines der größten Bezirksfeste Berlins. Noch bis zum 7. Juni warten zahlreiche Fahrgeschäfte, Spielangebote und kulinarische Stände auf die Besucherinnen und Besucher. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist der neue Kettenflieger „Around the World XXL“, der in 80 Metern Höhe einen spektakulären Blick über den Bezirk ermöglicht.

Carolyn Macmillan und Bettina Kirsch bei der Steglitzer Festwoche
Neben den Attraktionen auf dem Festgelände gibt es auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Bühnen- und Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Shows und Aktionen für Groß und Klein – bei freiem Eintritt. An der Eröffnung nahmen neben mehreren Mitgliedern der SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf auch SPD-Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra sowie Gesundheitsstadträtin Carolina Böhm teil. „Man sieht, wie viel Arbeit und Engagement hinter so einem Fest stehen“, meint die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan: „Vielen Dank an alle, die die Steglitzer Woche Jahr für Jahr organisieren und damit viele unvergessliche Momente für die Menschen im Bezirk möglich machen!“

Ehemalige und aktuelle Bezirksbürgermeister beim Bieranstich bei der Steglitzer Festwoche

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Standpunkt: Bildung und Kultur

Alan Benson, Julius Gast, Norbert Buchta, Rainer Ziffels und Sarah Maurer von der SPD

Pünktlich zum Fünfzigsten: Ronnebypromenade wiedereröffnet

Veröffentlicht am 02.06.2026

Unter großem Interesse der Berlinerinnen und Berliner wurde die Anlegestelle am Wannsee nach aufwändiger Umgestaltung wiedereröffnet. Schon jetzt erfreut sich die zentrale Freitreppe mit Blick auf den Wannsee großer Beliebtheit.

Eine lange Planungsphase und zweieinhalb Jahre Bauzeit, die sich gelohnt haben: Passend zum 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit dem schwedischen Ronneby sowie dem diesjährigen Saisonstart der Ausflugsschiffe wurde das Areal rund um den Anleger in Wannsee am vergangenen Freitag feierlich wiedereröffnet. Neben vielen Berlinerinnen und Berlinern nutzten auch die Vertreterinnen und Vertreter der Bezirkspolitik die Gelegenheit, die neugestaltete Anlage zu erkunden. Auf dem Festprogramm standen Ansprachen des Bezirksamtes, Führungen durch die Landschaftsarchitekten, musikalische Begleitung durch die bezirkliche Musikschule und kurze Schifffahrten auf dem Wannsee. Auch eine Delegation aus dem schwedischen Ronneby war zur Einweihung angereist.

Ronnebypromenade mit Blick auf den Großen Wannsee

Die Neugestaltung zeichnet sich besonders durch eine barrierearme Wegeführung, erweiterte Sitzbereiche und eine klarere Gliederung aus. Herzstück der neuen Anlage ist die große Freitreppe mit Sitzstufen und weitem Blick über den Großen Wannsee. Sie führt von der Straße und den Bushaltestellen hinab zum Hafenplatz mit den Stegen der Fahrgastschiffe und der BVG-Fähre. Am Ende der Promenade wurde ein neuer Steg für kleine Sportboote wie Kanus und Kajaks errichtet. Klimaresistente Bäume, Sträucher und Stauden ersetzen und ergänzen den alten Baumbestand. „Mit der neugestalteten Ronnebypromenade gewinnt Steglitz-Zehlendorf nicht nur einen touristischen Anziehungspunkt, sondern auch ein Stück neue Lebensqualität am Wasser“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta, der mit seiner Familie in Wannsee lebt und sich das Ereignis nicht entgehen ließ.

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Standpunkt: Stadtplanung und Wirtschaft

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Aktuelle Termine

Mi.
19.08.
Bürgersprechstunde Stadträtin Carolina Böhm von 16 bis 18 Uhr
Jugendfreizeiteinrichtung Flemmingstraße
Paulsenstraße 22
(Anmeldung erforderlich unter Telefon 90299-6001)

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