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SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf
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Themen

Carolina Böhm und Ina Czyborra auf der Steglitzer Festwoche

Alle Jahre wieder: Steglitzer Festwoche lockt Groß und Klein

Veröffentlicht am 04.06.2026

Die Steglitzer Festwoche ist gestartet, bis zum 7. Juni warten zahlreiche Fahrgeschäfte, Spielangebote und kulinarische Stände im Festpark am Teltowkanal auf die Besucherinnen und Besucher. Die SPD-Fraktion war bei der Eröffnung dabei.

Für die Familien in Steglitz-Zehlendorf ist es ein Pflichttermin, für die Bezirkspolitik sowieso: Am 22. Mai öffnete die Steglitzer Festwoche im Festpark am Teltowkanal ihre Tore. Mit dem traditionellen Fassbieranstich durch Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg gemeinsam mit Michael Roden vom Berliner Schaustellerverband fiel der offizielle Startschuss für eines der größten Bezirksfeste Berlins. Noch bis zum 7. Juni warten zahlreiche Fahrgeschäfte, Spielangebote und kulinarische Stände auf die Besucherinnen und Besucher. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist der neue Kettenflieger „Around the World XXL“, der in 80 Metern Höhe einen spektakulären Blick über den Bezirk ermöglicht.

Carolyn Macmillan und Bettina Kirsch bei der Steglitzer Festwoche
Neben den Attraktionen auf dem Festgelände gibt es auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Bühnen- und Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Shows und Aktionen für Groß und Klein – bei freiem Eintritt. An der Eröffnung nahmen neben mehreren Mitgliedern der SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf auch SPD-Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra sowie Gesundheitsstadträtin Carolina Böhm teil. „Man sieht, wie viel Arbeit und Engagement hinter so einem Fest stehen“, meint die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan: „Vielen Dank an alle, die die Steglitzer Woche Jahr für Jahr organisieren und damit viele unvergessliche Momente für die Menschen im Bezirk möglich machen!“

Ehemalige und aktuelle Bezirksbürgermeister beim Bieranstich bei der Steglitzer Festwoche

Dieser Beitrag stammt aus unserem monatlichen Newsletter, den Sie unter diesem Link kostenlos abonnieren können.

Standpunkt: Bildung und Kultur

Alan Benson, Julius Gast, Norbert Buchta, Rainer Ziffels und Sarah Maurer von der SPD

Pünktlich zum Fünfzigsten: Ronnebypromenade wiedereröffnet

Veröffentlicht am 02.06.2026

Unter großem Interesse der Berlinerinnen und Berliner wurde die Anlegestelle am Wannsee nach aufwändiger Umgestaltung wiedereröffnet. Schon jetzt erfreut sich die zentrale Freitreppe mit Blick auf den Wannsee großer Beliebtheit.

Eine lange Planungsphase und zweieinhalb Jahre Bauzeit, die sich gelohnt haben: Passend zum 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit dem schwedischen Ronneby sowie dem diesjährigen Saisonstart der Ausflugsschiffe wurde das Areal rund um den Anleger in Wannsee am vergangenen Freitag feierlich wiedereröffnet. Neben vielen Berlinerinnen und Berlinern nutzten auch die Vertreterinnen und Vertreter der Bezirkspolitik die Gelegenheit, die neugestaltete Anlage zu erkunden. Auf dem Festprogramm standen Ansprachen des Bezirksamtes, Führungen durch die Landschaftsarchitekten, musikalische Begleitung durch die bezirkliche Musikschule und kurze Schifffahrten auf dem Wannsee. Auch eine Delegation aus dem schwedischen Ronneby war zur Einweihung angereist.

Ronnebypromenade mit Blick auf den Großen Wannsee

Die Neugestaltung zeichnet sich besonders durch eine barrierearme Wegeführung, erweiterte Sitzbereiche und eine klarere Gliederung aus. Herzstück der neuen Anlage ist die große Freitreppe mit Sitzstufen und weitem Blick über den Großen Wannsee. Sie führt von der Straße und den Bushaltestellen hinab zum Hafenplatz mit den Stegen der Fahrgastschiffe und der BVG-Fähre. Am Ende der Promenade wurde ein neuer Steg für kleine Sportboote wie Kanus und Kajaks errichtet. Klimaresistente Bäume, Sträucher und Stauden ersetzen und ergänzen den alten Baumbestand. „Mit der neugestalteten Ronnebypromenade gewinnt Steglitz-Zehlendorf nicht nur einen touristischen Anziehungspunkt, sondern auch ein Stück neue Lebensqualität am Wasser“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta, der mit seiner Familie in Wannsee lebt und sich das Ereignis nicht entgehen ließ.

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Standpunkt: Stadtplanung und Wirtschaft

Blick auf den Wannsee

BVV-Newsletter Mai 2026

Veröffentlicht am 01.06.2026

Unsere Themen im Mai 2026:
· Legislatur-Endspurt
· Ronnebypromenade eröffnet
· Steglitzer Festwoche
· Pfingstfeste der Kleingärten
· Lichterfelder Rundstreckenrennen

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Liebe Leserinnen und Leser,

die laufende Legislatur – Wahlperiode VI unseres Bezirks – geht mit schnellen Schritten ihrem Ende zu. Im September wird das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt, und damit auch die Bezirksverordnetenversammlungen. Am 17. Juni wird die BVV Steglitz-Zehlendorf ein letztes Mal zusammentreten, danach geht es in die Sommerpause.

Dass der Wahlkampf bereits auf Hochtouren läuft, ist auch daran zu sehen, dass die neu eingebrachten Anträge und Initiativen nicht mehr um ihrer selbst willen geschrieben werden, sondern in erster Linie als politische Positionsbestimmung dienen sollen: Was jetzt in einen der Ausschüsse geht, das kommt nicht mehr heraus. Alle Anträge, die sich jetzt noch in der Beratung befinden, fallen am Ende der Legislatur aus dem System und müssen von der nächsten BVV neu eingereicht, verhandelt und beschlossen werden.

Was auf den ersten Blick nach reiner Selbstbeschäftigung eines entrückten Politikbetriebs klingen mag, erfüllt bei näherem Hinsehen jedoch eine wichtige Funktion: Keine Fraktion in der BVV verfügt über eine absolute Mehrheit, infolgedessen müssen für Beschlüsse Mehrheiten gesucht werden. Ähnlich wie in einer Koalition auf Landes- oder Bundesebene kann es daher auch in einer bezirklichen Zählgemeinschaft nie ein „SPD pur“, „Grüne pur“ oder „FDP pur“ geben: Wenn eine der Partnerinnen ihr Veto einlegt, wird der schönste Antrag nicht das Licht der Öffentlichkeit erblicken (wobei Sie als Leserinnen und Leser unseres BVV-Newsletters im Vorteil sind, da wir Ihnen hier regelmäßig bereits die Entwürfe unserer Anträge vorstellen – falls Sie den Newsletter also noch nicht abonniert haben, dann tun Sie es am besten sofort unter diesem Link).

Infolgedessen können die Initiativen am Ende einer Legislatur einen wertvollen Eindruck davon vermitteln, wie unsere Anträge aussehen würden, wenn wir uns nicht im Vorfeld mit anderen abstimmen müssten – gerade für unentschlossene Wählerinnen und Wählern lohnt sich daher ein genauer Blick:

Im März haben wir uns unter anderem für öffentliche Räume ohne Konsumzwang stark gemacht. Das Bezirksamt sollte die ihm zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, damit bei Entwicklungsprojekten ausreichend Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden, die Menschen allen Alters nutzen können, ohne dafür Geld bezahlen zu müssen. Hätten Sie gerne? Leider gab es dafür in der BVV (und in der Zählgemeinschaft) keine Mehrheit.

Ebenfalls ohne Mehrheit ist unsere Forderung, den Straßenraum in der Argentinischen und Lindenthaler Allee nach Abschluss der Bauarbeiten für die Verlängerung der U-Bahn in einer heute zeitgemäßen Form neu zu planen. Stattdessen wünscht sich eine Mehrheit der Bezirksverordneten, dass es nach Schließung der Baugrube unverändert wieder zwei Autospuren je Richtung nebst schmalem Wurzel-Radweg an den Rändern geben soll.

Viele Schulen in unserem Bezirk wünschen sich eine temporäre Schulzone vor ihrem Eingang – also eine Sperrung der Straße für den Autoverkehr zu Schulbeginn und -ende. Wir fordern dies schon lange, konnten dafür aber in der Zählgemeinschaft keine Mehrheit finden. Im April haben wir den Antrag trotzdem eingebracht.

Dies sind nur drei Beispiele dafür, wie „SPD pur“ in der BVV Steglitz-Zehlendorf aussehen könnte. Aus der Opposition heraus fordert es sich da natürlich deutlich leichter. Ist Regierung also „Mist“, um das berühmte Zitat eines ehemaligen SPD-Parteichefs ins Gegenteil zu kehren? Natürlich nicht. In der nun zu Ende gehenden Legislatur haben wir viel für unseren Bezirk erreicht, der das Leben und den Alltag der Menschen spürbar verbessert hat. Dinge, die wir aus der Opposition heraus niemals erreicht hätten.

Da ist zuallererst der Bereich Schulwegsicherheit: Auch wenn wir uns mehr erhofft hätten (Stichwort Schulzonen), so ist es uns doch gelungen, die Sicherheit auf den Straßen unseres Bezirks spürbar zu erhöhen. Im Umfeld der Schulen gibt es heute deutlich mehr Gehwegvorstreckungen, Ampeln, Zebrastreifen und Tempo-30-Zonen als noch 2021. Auch den Ausbau der Radwege konnten wir im Bezirk spürbar voranbringen.

Wir hören zu – und das nicht nur kurz vor der Wahl. Aus diesem Grund haben wir uns für klare und verlässliche Regeln zur Beteiligung der Menschen in unserem Bezirk an den sie betreffenden Verwaltungsentscheidungen eingesetzt. Auf unsere Initiative hin wurde das Thema bereits im Zählgemeinschaftsvertrag von 2021 festgeschrieben – und wir haben geliefert: Unter Federführung von SPD-Stadträtin Carolina Böhm wurden im Juli 2023 die Leitlinien für Beteiligung verabschiedet, wenige Monate später der Raum für Beteiligung eröffnet, der als Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Bezirksverwaltung und der Politik dient. Die Geschäftsordnung der BVV wurde an die neuen Beteiligungsformate angepasst. Und schließlich wurde Anfang 2026 das neue Kinder- und Jugendparlament eingerichtet, das auch den jungen Menschen in Steglitz-Zehlendorf eine Stimme verleiht. 

Damit Mitbestimmung und Teilhabe funktionieren, braucht es aber auch Transparenz. Nur wer informiert ist, kann sich eine fundierte Meinung bilden und diese auch argumentativ vertreten. Eine weitere SPD-Forderung, die es erst in den Zählgemeinschaftsvertrag und schließlich durch die BVV geschafft hat, ist die Einrichtung eines Live-Streams der Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung. Seit rund zweieinhalb Jahren kann die Öffentlichkeit die Debatten und Anfragen im Plenum live verfolgen – zwar mit vereinzelten Unterbrechungen und ohne Speicherung, doch immerhin: Ein erster Schritt ist vollbracht. Und manchmal ist es eben erfolgversprechender, auf dem langen Weg alle Beteiligten mitzunehmen, als durch emotionale Forderungen maximalen Widerstand zu provozieren. Auch das unterscheidet gelebte politische Verantwortung von der schnelllebigen Oppositionsarbeit. 

Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir unseren Beitrag leisten konnten, dass sich unser Bezirk in den zurückliegenden Jahren positiv entwickelt hat. Steglitz-Zehlendorf ist und bleibt ein lebenswerter, sicherer Ort für alle Generationen. Doch bei allen Erfolgen gibt es noch immer viel zu tun. Was sich die Menschen in unserem Bezirk wünschen, wo der Schuh drückt – während der kommenden Wahlkampfmonate werden sich viele Gelegenheiten bieten, darüber mit uns zu sprechen. Schon jetzt finden Sie die Mitglieder der SPD-Fraktion regelmäßig an den Infoständen auch bei Ihnen vor Ort. Kommen Sie vorbei!

Bevor die Legislatur ganz an ihrem Ende angekommen ist, möchten wir uns noch einmal von ganzem Herzen bei allen bedanken, die den Bezirk mit ihrem Mut, ihrem Engagement, ihrer Aufmerksamkeit, ihrer Kreativität und ihrem Mitgefühl prägen. Aus diesem Grund laden wir auch in diesem Jahr wieder ein zum großen Sommerempfang der SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Initiativen und Organisationen möchten wir bei kühlen Getränken und kleinen Snacks auf die zurückliegenden fünf Jahre blicken – und mit Tatkraft und Optimismus auf die vor uns liegenden Aufgaben, Herausforderungen und Erfolge anstoßen.

Wir wünschen Ihnen und uns einen ehrlichen, fairen und respektvollen Wahlkampf, sowie eine schöne und abwechslungsreiche Sommerzeit!

Mit solidarischen Grüßen,
Ihre

Carolyn Macmillan & Norbert Buchta
Fraktionsvorsitzende

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Unsere Initiativen im Mai 2026

Veröffentlicht am 18.05.2026


I. Anträge


Regelmäßige Katastrophenschutz-Übungen im Bezirk durchführen (Drs. 1713/VI)

Die jüngsten Erfahrungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Stromausfall im Januar 2026, haben gezeigt, dass die bestehenden Strukturen im Katastrophenschutz grundsätzlich vorhanden, jedoch in der praktischen Anwendung nicht ausreichend eingespielt sind. Verzögerungen bei der Einbindung von Hilfsorganisationen sowie Unsicherheiten hinsichtlich Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnissen haben den Ablauf erschwert. Regelmäßige, bezirksweite Übungen sind daher notwendig, um Abläufe zu standardisieren, Schnittstellen zu optimieren und die Reaktionsfähigkeit im Ernstfall deutlich zu erhöhen. Nur durch gemeinsames Training aller beteiligten Organisationen kann sichergestellt werden, dass im Krisenfall schnell, koordiniert und effektiv gehandelt wird. Darüber hinaus stärken solche Übungen die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen sowie das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes im Bezirk. Wir ersuchen daher das Bezirksamt, mindestens einmal jährlich eine bezirkliche Katastrophenschutzübung unter Einbindung aller relevanten Akteure durchzuführen. Hierzu zählen insbesondere die im Katastrophenschutz tätigen Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund sowie weitere „weiße Organisationen“, ebenso wie Feuerwehr, Polizei und andere beteiligte Stellen. Die Übungen sollen realitätsnahe Szenarien abbilden (z.B. Stromausfall, Großschadenslage, Extremwetterereignisse) und insbesondere die Zusammenarbeit, Kommunikationswege, Zuständigkeiten sowie Entscheidungsabläufe zwischen den beteiligten Akteuren erproben und verbessern. Das Bezirksamt wird zudem gebeten, die Ergebnisse der Übungen auszuwerten und der Bezirksverordnetenversammlung regelmäßig über identifizierte Verbesserungsbedarfe zu berichten.


Alarm- und Einsatzplan für den Katastrophenschutz entwickeln (Drs. 1714/VI)

Die Schaffung von zwei Stellen für Katastrophenschutzbeauftragte in den Bezirken bietet die Chance, Strukturen besser zu koordinieren und damit nachhaltig zu stärken. Die Erfahrungen aus vergangenen Einsatzlagen haben gezeigt, dass Unsicherheiten hinsichtlich Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnissen dazu führen können, dass vorhandene Kapazitäten nicht rechtzeitig genutzt werden. Wir ersuchen daher das Bezirksamt, unter Einbindung der Katastrophenschutzbeauftragten einen standardisierten Alarm- und Einsatzplan für den Bezirk zu entwickeln und umzusetzen. Ziel ist es, klare und verbindliche Regelungen zu schaffen, welche Akteure in welchen Lagen handlungsbefugt sind, und wie die Alarmierungs- und Entscheidungsprozesse strukturiert ablaufen. Dabei sollen insbesondere abgestufte Eskalationsstufen unterhalb der formalen Ausrufung einer Großschadenslage definiert werden, um frühzeitiges und eigenständiges Handeln zu ermöglichen. Der Einsatzplan soll gemeinsam mit den im Bezirk tätigen Hilfsorganisationen – unter anderem dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Feuerwehr, der Polizei, den Trägern der freien Wohlfahrtshilfe sowie weiteren relevanten Stellen – erarbeitet werden. Die neuen Katastrophenschutzbeauftragten können hierbei eine zentrale Rolle einnehmen, indem sie als koordinierende Schnittstelle fungieren und die Entwicklung sowie kontinuierliche Fortschreibung eines solchen Plans sicherstellen und kontinuierlich weiterentwickeln. Das Bezirksamt wird gebeten, der Bezirksverordnetenversammlung über den Stand der Erarbeitung sowie die Ergebnisse zu berichten.


Anzahl der Kältehilfeplätze im Bezirk erhöhen (Drs. 1715/VI)

Die im vergangenen Winter neu eingerichteten Kältehilfeplätze im Steglitzer Kreisel wurden gut in Anspruch genommen, die Auslastung war hoch. Der Standort im Herzen von Steglitz hat sich bewährt. Das Angebot spricht sich langsam unter den Bedürftigen herum. Wir ersuchen daher das Bezirksamt, die Anzahl der im Bezirk angebotenen Kältehilfeplätze in den kommenden Perioden deutlich zu erhöhen und zu prüfen, inwieweit die bisherigen, täglichen Öffnungszeiten verlängert werden können. Die gesamtstädtische Steuerung entlässt den Bezirk nicht aus der Verantwortung, ein tragfähiges, dem Bedarf entsprechendes Angebot zu machen!


Reinigung der Areale rund um die Unterstützungskonstruktion unter der Autobahnbrücke der A103 (Drs. 1716/VI)

Die Unterstützungskonstruktion unter der Autobahnbrücke der A103 am Rathaus Steglitz wurde aus Sicherheitsgründen angelegt, um den Straßenverkehr auf und unterhalb der Brücke aufrecht zu erhalten. Dabei handelt es sich um massive Beton- und Stahlbauwerke, die großflächig umzäunt sind. Ein Ersatzbau der Brücke ist weiterhin nicht terminiert und kann noch Jahre dauern. Der Bereich um und unter der Unterstüzungskonstruktion hat sich jedoch bereits jetzt zu einer ausgesprochen schmuddeligen und schmutzigen Fläche entwickelt. Diverser Müll sammelt sich in den genannten Bereichen an. Die BSR und der Bezirk können dort mangels Zuständigkeit nicht reinigen. Dies ist nicht länger tolerierbar. Bürgerinnen und Bürger beschweren sich zurecht über den aktuellen Zustand. Wir ersuchen daher das Bezirksamt, sich erneut und mit Nachdruck bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Areale rund um die Unterstützungskonstruktion zeitnah und künftig in regelmäßigen Abständen gereinigt werden.


Fahrradbügel vor der Hellenischen Gemeinde (Drs. 1717/VI)

Die Hellenische Gemeinde in der Mittelstraße ist ein beliebter Treffpunkt und stellt ihre Räumlichkeiten auch anderen Institutionen für Veranstaltungen zur Verfügung. Bislang gibt es vor dem Gebäude keine geeigneten Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die dort dann „wild“ abgestellt werden. Wir bitten daher das Bezirksamt, Fahrradbügel vor beziehungsweise in Nähe des Gemeindehauses zu installieren. Wegen des geringen Platzes direkt am Eingang ist es sinnvoll, sich vor der Installierung über die Anzahl und die genaue Positionierung der Bügel mit der Gemeinde ins Benehmen zu setzen. Der Gemeindevorsitzende begrüßt die Idee.


Eine erste Schulstraße für Steglitz-Zehlendorf (Drs. 1718/VI)

Schulzonen erleichtern das sichere Ankommen der Schülerinnen und Schüler an ihren jeweiligen Schulen. Trotz vielfältiger Bemühungen hat sich die Verkehrssituation gerade zu den Hol- und Bringezeiten der Kinder nicht verbessert; es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen. Appelle an die Elternschaft helfen meist nur kurzfristig, wenn sie überhaupt messbar sind. Viele Schulen im Bezirk treten schon seit längerer Zeit für die Einrichtung von Schulzonen ein und demonstrieren regelmäßig während der Schulzonenaktionen des Vereins „Changing Cities“ dafür. Wir ersuchen daher das Bezirksamt, in Kooperation mit dem bezirklichen Netzwerk für Schulwegsicherheit eine Grundschule auszuwählen, an der möglichst zeitnah beispielhaft eine Schulzone als temporäres Projekt eingerichtet wird mit allen dazu nötigen verkehrsrechtlichen Anordnungen. Dies soll in enger Abstimmung mit dem zuständigen Polizeiabschnitt und den Mitarbeitenden des Ordnungsamtes geschehen.


Rik De Lisle auf die Straßenbenennungsliste aufnehmen und eine vorzeitige Benennung des bisher namenlosen Platzes an der Scheelestraße prüfen (Drs. 1719/VI)

Moderator Rik De Lisle prägte die Berliner Radiolandschaft über viele Jahrzehnte: Viele junge Menschen in West-Berlin, aber auch in der DDR kamen durch seine Sendungen erstmals in Kontakt mit aktueller, amerikanischer Musik. Er erweiterte den kulturellen Horizont seiner Hörerinnen und Hörer beiderseits der Mauer und trug damit zum friedlichen Austausch und Verständnis über alle Grenzen hinweg bei. Vor dem Hintergrund der Entfremdung während des Vietnamkriegs setzte er sich für ein positives Amerika-Bild ein. Nach dem Mauerfall baute er Brücken zwischen Musikerinnen und Musikern aus Ost und West. Mit unserem Bezirk verbindet Rik De Lisle eine lange Beziehung: Ab 1978 ging er beim American Forces Network (AFN) in der Podbielskiallee in Dahlem auf Sendung. Seine letzten Lebensjahre war De Lisle in Lichterfelde zuhause und seinem Kiez eng verbunden. Wir ersuchen daher das Bezirksamt, Rik De Lisle auf die Straßenbenennungsliste des Bezirkes aufzunehmen und unabhängig davon eine außerordentliche, vorzeitige Benennung des bisher namenlosen Platzes an der Scheelestraße zu prüfen. Dieser bietet sich für eine Benennung an, da er offiziell keinen Namen trägt, zudem befindet er sich in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Truppenübungsplatzes Parks Range, wodurch eine deutsch-amerikanische Verbindung bereits gegeben ist. Gerade in heutigen Zeiten wäre eine Straßenbenennung nach Rik De Lisle ein wichtiges Zeichen für die deutsch-amerikanische Freundschaft. Das Bezirksamt soll sich daher bemühen, eine Ausnahme von der sonst üblichen, fünfjährigen Wartefrist zu ermöglichen.


Feste Ansprechperson für gute Arbeit auch in unserem Bezirk (Drs. 1720/VI)

Der Fachkräftemangel wird immer gravierender. Das Bezirksamt soll daher prüfen, ob und wie auch in Steglitz-Zehlendorf eine hauptamtliche Beauftragte beziehungsweise ein Beauftragter für Gute Arbeit und Ausbildung im Bezirksamt berufen werden kann. Dabei sollen die Erfahrungen anderer Bezirke, wie zum Beispiel Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg, mit diesem Aufgabengebiet berücksichtigt werden, und auch ein Austausch mit dem DGB Berlin-Brandenburg stattfinden. Mit der Benennung einer festen Ansprechperson für Gute Arbeit und Ausbildung kann unser Bezirk als Wirtschaftsstandort gestärkt und seine Attraktivität erhöht werden. Gute Arbeitsbedingungen sind wichtig, damit sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wohlfühlen und gerne zur Arbeit kommen. Eine gesunde Work-Life-Balance wird immer wichtiger. Gleichzeitig können sozialversicherungspflichtige und tarifvertraglich geregelte Arbeitsverhältnisse im Bezirk gestärkt werden. Die Ansprechperson für Gute Arbeit kann sowohl Unternehmen beraten und unterstützen, als auch Ansprechpartnerin für Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen und Auszubildende unter anderem bei Fragen zum Beschäftigungsverhältnis, zur Entlohnung, zu Arbeitsbedingungen oder zur Mitbestimmung am Arbeitsplatz sein.


Gedenkfeier anlässlich des 90. Jahrestages des Angriffs auf Guernica (Drs. 1733/VI)

Wir ersuchen das Bezirksamt, im kommenden Jahr anlässlich des 90. Jahrestags eine Feier zum Gedenken an die Opfer des Angriffs der sogenannten „Legion Condor“ auf die Stadt Guernica zu organisieren. Zur Vorbereitung sollen sowohl der deutsch-baskische Kulturverein als auch weitere Initiativen, die sich für die Benennung des Guernica-Platzes und der Aufrechterhaltung des Gedenkes an die Opfer aktiv eingebracht haben, eingebunden werden. Des Weiteren wird das Bezirksamt ersucht, gemeinsam mit dem deutsch-baskischen Kulturverein zu prüfen, ob anlässlich des Jahrestags ein Ableger des „Guernica-Baums“ (Eiche) als Zeichen für Frieden im Umfeld des Platzes gepflanzt werden kann.

 

II. Kleine Anfragen


LoGiK – Lots*innen für Gesundes Aufwachsen in kinderärztlichen Praxen (Drs. 1721/VI)

Unser Bezirksverordneter Rainer Ziffels fragte das Bezirksamt:

  1. Seit wann gibt es das Programm „LoGiK – Lots*innen für Gesundes Aufwachsen“ in kinderärztlichen Praxen, und was war beziehungsweise ist die dahinterstehende Motivation für die Einführung? Was ist deren Aufgabe?
  2. Wie ist die Finanzierung dieses Programms?
  3. Welche Rückmeldungen gibt es bislang dazu? Sollte das Programm ausgeweitet werden und gegebenenfalls eine Regelfinanzierung erhalten?


Wie ist der Stand der Dinge bei der „Umdeutung“ der Spanischen Allee? (Drs. 1722/VI)

Unser Fraktionsvorsitzender Norbert Buchta fragte das Bezirksamt:

  1. Die BVV Steglitz-Zehlendorf hat am 14. September 2022 beschlossen, eine „Umdeutung“ der Spanischen Allee, die bis heute der nationalsozialistischen „Legion Condor“ gewidmet ist, zu prüfen und dem zuständigen Ausschuss bis Ende 2022 zu berichten. Ist das Amt diesem Beschluss nachgekommen?
  2. Falls ja, warum gab es keine Vorlage zur Kenntnisnahme?
  3. Wann wird das Amt die Vorlage zur Kenntnisnahme veröffentlichen?
  4. Falls nein, warum nicht?
  5. Welche konkreten Schritte hat das Amt in den vergangenen dreieinhalb Jahren unternommen, um dem Beschluss nachzukommen (bitte mit Datum)?
  6. Welche Schritte stehen bis zum Abschluss der Prüfung noch aus?

 

II. Große Anfragen


Zukunft der Nahversorgung Brieger Straße/Wedellstraße in Lankwitz (Drs. 1724/VI)

Unsere Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan fragte das Bezirksamt:

  1. Wie bewertet das Bezirksamt den Wegfall des Supermarktes im Nahversorgungszentrum Brieger Straße, insbesondere im Hinblick auf die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung?
  2. Hält das Bezirksamt die Versorgung durch weiter entfernte Standorte (circa 500 bis 600 Meter) für ausreichend, insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen? Sieht es die fußläufige Versorgung weiterhin als gewährleistet an?
  3. Was hat das Bezirksamt bislang konkret unternommen, um die Nahversorgung am Standort wiederherzustellen?
  4. Welche Kenntnisse hat das Bezirksamt über die Gründe für die Beendigung des Mietverhältnisses mit dem bisherigen Supermarkt?
  5. Welche Kenntnisse hat das Bezirksamt über Vertragslaufzeiten, Befristungen und Leerstände bei Gewerbeflächen am Standort?
  6. Welche konkreten Entwicklungen sind dem Bezirksamt bei derzeit leerstehenden oder frei werdenden Gewerbeflächen am Standort bekannt? Welche Veränderungen haben sich dort in den letzten Monaten ergeben, insbesondere im Hinblick auf Neuvermietungen, Vertragslaufzeiten und Leerstände?
  7. Welche Kenntnisse hat das Bezirksamt über befristete Mietverträge in Immobilien des Eigentümers? Sieht das Bezirksamt einen Zusammenhang zwischen solchen Befristungen und möglichen Planungen des Eigentümers?
  8. Liegen dem Bezirksamt Bauvoranfragen oder Bauanträge zum Standort vor? Wurde gegenüber dem Bezirksamt darüber hinaus ein möglicher Abriss oder eine grundlegende bauliche Veränderung des Standorts thematisiert, und gibt es hierzu schriftliche oder mündliche Hinweise? Wenn ja, wann und in welcher Form wurde dies thematisiert?
  9. Ist dem Bezirksamt bekannt, ob der Eigentümer auch bei anderen Gewerbeimmobilien in Berlin vergleichbare Modelle anwendet, insbesondere im Hinblick auf längere Leerstandsphasen sowie kurze oder befristete Mietverträge? Liegen dem Bezirksamt Erkenntnisse vor, welche weiteren Schritte in solchen Fällen üblicherweise folgen, insbesondere im Hinblick auf Weiterverkäufe, grundlegende bauliche Veränderungen oder Abriss und Neubau?
  10. Welche konkreten Planungen, Gespräche oder Zusagen zur Wiederansiedlung eines Nahversorgers am Standort sind dem Bezirksamt bekannt?
    a) Wann haben Gespräche mit dem Eigentümer stattgefunden?
    b) Welche konkreten Zusagen wurden gemacht?
    c) Warum wird eine Wiederansiedlung erst langfristig erwartet (circa 2032)?
    d) Gibt es in diesem Zusammenhang Hinweise auf Abriss oder Neubau?
  11. Welche Möglichkeiten sieht das Bezirksamt für vorübergehende Nahversorgungsangebote am Standort oder im unmittelbaren Umfeld? Welche weiteren Maßnahmen werden ergriffen oder geprüft, um auch andere Einrichtungen der Grundversorgung – insbesondere eine Apotheke – zumindest übergangsweise zu sichern?
  12. Wie bewertet das Bezirksamt den Wegfall weiterer Einrichtungen der Grundversorgung am Standort, insbesondere der Apotheke, und wie bewertet es die Entwicklung, dass insgesamt Einrichtungen der wohnortnahen Grundversorgung an diesem Standort abnehmen? Welche Maßnahmen werden ergriffen oder geprüft, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner insgesamt sicherzustellen?
  13. Sind dem Bezirksamt Bodenuntersuchungen oder Bohrungen auf den Flächen bekannt? Gibt es Hinweise auf mögliche Altlasten?
  14. Wird das Bezirksamt sicherstellen, dass Bauvoranfragen, Bauanträge sowie Abrissanträge oder entsprechende Anzeigen zum Standort Brieger Straße der BVV und insbesondere dem zuständigen Stadtentwicklungsausschuss unaufgefordert vorgetragen werden, bevor hierzu Entscheidungen getroffen beziehungsweise Bescheide erteilt werden?

 

Guernica-Gedenken 2026

Guernica-Gedenken: Bezirksamt bremst bei Umwidmung

Veröffentlicht am 15.05.2026

Die SPD-Fraktion gedachte des Angriffs auf die Bevölkerung in der baskischen Stadt Guernica im April 1937 – und fordert für den 90. Jahrestag eine offizielle Gedenkfeier des Bezirksamts. Bis dahin sollte auch endlich die Spanische Allee umgewidmet sein.

Am 26. April 1937 wurde die baskische Stadt Guernica von der deutschen Luftwaffe bombardiert. Der Angriff im Spanischen Bürgerkrieg traf gezielt die Zivilbevölkerung und wurde zu einem Symbol für die Schrecken moderner Kriegsführung. Tausende Menschen verloren ihr Zuhause, viele ihr Leben. Am vergangenen Sonntag wurde wie in jedem Jahr dieses Verbrechens gedacht. Auf dem Guernicaplatz in Schlachtensee wurde dabei auch an die deutsche Verantwortung erinnert und an das klare Bekenntnis: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Der Name des Platzes geht auf eine Initiative der SPD zurück, die damit gleichzeitig auf einen weiterhin anhaltenden Missstand aufmerksam machen wollte: Die Benennung der Spanischen Allee zu Ehren der faschistischen „Legion Condor“ – eben jenes verbrecherischen Verbands der Luftwaffe, der für die Zerstörung der Stadt Guernica und den Tod so vieler Zivilisten verantwortlich gewesen war. Nach jahrelangem Einsatz der SPD hatte die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf im September 2022 endlich beschlossen, die Widmung der Straße anzupassen – und anstatt einer Gruppe von Kriegsverbrechern der europäischen Einigung, der deutsch-spanischen Freundschaft und des Siegs über den Faschismus zu gedenken.

Michael Karnetzki, Olemia Flores Ramirez, Alexander Grapentin, Norbert Buchta, Roman Gerhardt

Tatsächlich hat das Amt das Prüfverfahren bis heute nicht abgeschlossen, wurde die Widmung nicht geändert. Für die kommende Sitzung der BVV hat die SPD-Fraktion daher eine Anfrage eingereicht, in der sie sich nach dem Stand des Verfahrens erkundigt. Das Amt wird zudem aufgefordert, darzulegen, welche konkreten Schritte es in den vergangenen dreieinhalb Jahren unternommen hat, um dem Beschluss nachzukommen. „Wir würden uns sehr wünschen, dass bis zum kommenden Jahr, in dem wir des 90. Jahrestags der Zerstörung von Guernica gedenken, diese unpassende ‚Ehrung‘ endlich aus dem Straßenbild unseres Bezirks verschwunden ist“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta, der auch in diesem Jahr wieder mit Mitgliedern der Fraktion sowie der lokalen SPD-Abteilung Seenplatte am Gedenken teilgenommen hat. Für den 90. Jahrestag im kommenden Jahr möchte die SPD-Fraktion außerdem erreichen, dass das Bezirksamt die offizielle Gedenkfeier gemeinsam mit dem deutsch-baskischen Kulturverein ausrichtet. „Es wäre schön, wenn dann auch der Platz und das Schild etwas gereinigt und hergerichtet werden könnten“, wünscht er sich.

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Standpunkt: Bildung und Kultur

Rik De Lisle

Berliner Radiolegende: Den „alten Ami“ ehren

Veröffentlicht am 13.05.2026

Radiomoderator Rik De Lisle begeisterte Generationen von Radiohörenden und brachte den Berlinerinnen und Berlinern die moderne amerikanische Musik näher. Ende März ist De Lisle verstorben, die SPD-Fraktion möchte ihn mit einer Platzbenennung ehren.

Am 30. März ist der bekannte Moderator Rik De Lisle im Alter von 79 Jahren verstorben. Der gebürtige Amerikaner prägte die Berliner Radiolandschaft über viele Jahrzehnte: Viele junge Menschen in West-Berlin, aber auch in der DDR kamen durch seine Sendungen erstmals in Kontakt mit aktueller, amerikanischer Musik. Er erweiterte den kulturellen Horizont seiner Hörerinnen und Hörer beiderseits der Mauer, und trug damit zum friedlichen Austausch und Verständnis über alle Grenzen hinweg bei. Vor dem Hintergrund der Entfremdung während des Vietnamkriegs setzte er sich für ein positives Amerika-Bild ein. Nach dem Mauerfall baute er Brücken zwischen Musikerinnen und Musikern aus Ost und West.

Mit unserem Bezirk verbindet Rik De Lisle eine lange Beziehung: Ab 1978 ging er beim American Forces Network (AFN) in der Podbielskiallee in Dahlem auf Sendung. Seine letzten Lebensjahre war De Lisle in Lichterfelde zuhause, und seinem Kiez eng verbunden.

Die SPD-Fraktion möchte De Lisle angemessen würdigen und schlägt daher vor, eine Straße oder einen Platz im Bezirk nach ihm zu benennen. „Gerade in heutigen Zeiten wäre eine Straßenbenennung nach Rik De Lisle ein wichtiges Zeichen für die deutsch-amerikanische Freundschaft“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan, die selbst kanadische Wurzeln hat. Sie beantragt daher, Rik De Lisle auf die bezirkliche Straßenbenennungsliste zu setzen. „In den kommenden Jahren wird es im Neubaugebiet in Lichterfelde Süd eine Reihe von Straßen zu benennen geben – ich würde mich freuen, wenn eine davon Rik De Lisle gewidmet würde“. Zunächst sei jedoch die gesetzliche Frist von fünf Jahren nach dem Tod abzuwarten, bevor eine Straße oder ein Platz nach einer Person benannt werden dürfe, so Macmillan.

Ein sehenswertes filmisches Portrait über Rik De Lisle von Patrick Meyer vom Kiez.Report finden Sie unter diesem Link (YouTube).

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Standpunkt: Bildung und Kultur

Teilnehmende beim Kommunalpolitischen Frühstück im April 2026

Lehren aus dem Stromausfall: Katastrophenschutz stärken

Veröffentlicht am 11.05.2026

Die SPD-Fraktion diskutierte mit Vertreterinnen und Vertretern der Blaulichtorganisationen über den Stromausfall im Januar. Vor allem unklare Zuständigkeiten und die schlechte Kommunikation wurden kritisiert. Die SPD-Fraktion sagte Unterstützung zu.

Anfang April lud die SPD-Fraktion Vertreterinnen und Vertreter der Blaulichtorganisationen zum „Kommunalpolitischen Frühstück“ in die Fraktionsräume ein. Bei Kaffee und Croissants wurde sowohl über die Arbeit, Herausforderungen und Bedarfe der Organisationen gesprochen, als auch über ihre Forderungen und Wünsche an die Bezirkspolitik. Unter anderem wurde kritisiert, dass nicht alle Zuständigkeiten sofort klar waren, auch seien Informationen teilweise nicht schnell genug weitergegeben worden. Vor allem bei der Kommunikation mit der betroffenen Bevölkerung im Krisengebiet gebe es noch viel Verbesserungsbedarf – hier müsse man die Radiosender viel stärker in die Pflicht nehmen. Ein unnötiges Ärgernis sei zudem der große bürokratische Aufwand bei der Freistellung von Ehrenamtlichen von ihrer Arbeitsstelle im Schadensfall – dies sei teilweise in anderen Bundesländern besser geregelt.

„In diesem Fall hatten wir Glück, dass alles einigermaßen glimpflich abgelaufen ist“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta, der auch persönlich vom Stromausfall betroffen war, rückblickend. „Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Beim nächsten Mal kann alles anders kommen. Wir brauchen klare Strukturen und Hierarchien, die bekannt sind und regelmäßig eingeübt werden.“ Die SPD-Fraktion hat daher für die kommende BVV einen Antrag verfasst, in dem sie sich für die Entwicklung eines Alarm- und Einsatzplans für den Katastrophenschutz stark macht. Ziel ist es, Alarmierungs- und Entscheidungsprozesse festzulegen sowie klare und verbindliche Regelungen zu schaffen, welche Akteure in welchen Lagen handlungsbefugt sind. In einem zweiten Antrag fordert die SPD-Fraktion außerdem, mindestens einmal jährlich eine bezirkliche Katastrophenschutzübung unter Einbindung aller relevanten Akteure durchzuführen. Die Anträge befinden sich derzeit in der Abstimmung mit den Zählgemeinschaftspartnern FDP und Grünen.

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Standpunkt: Haushalt und Finanzen

Rathaus Zehlendorf

Kinder- und Jugendparlament beschlossen

Veröffentlicht am 07.05.2026

Jahrelang hat die SPD-Fraktion für ein Kinder- und Jugendparlament gekämpft – kurz vor Ende der Legislatur wurde die Einführung beschlossen. Mit eigenen Anträgen, Budget und direktem Einfluss auf politische Entscheidungen wird es echte Mitbestimmung ermöglichen.

In ihrer Sitzung am 22. April beschlossen die Bezirksverordneten die Einrichtung eines neuen Beteiligungsgremiums in Steglitz-Zehlendorf, sowie die dafür erforderliche Änderung der Geschäftsordnung der BVV: Das Kinder- und Jugendparlament soll es jungen Menschen ermöglichen, ihre Interessen zu vertreten, Ideen einzubringen und politische Prozesse kennenzulernen. „Beteiligung darf nie ein Feigenblatt sein“, erklärt Alexander Niessen, Sprecher der SPD-Fraktion für Jugendhilfe. Daher erhalte das Kinder- und Jugendparlament echte Mitspracherechte, könne etwa eigene Anträge in die BVV einbringen und sich an Planungen zu Schulen, Freizeitangeboten und öffentlichen Räumen beteiligen, und erhalte ein eigenes Projektbudget.

Alexander Niessen

„Die Gestaltung des Kinder- und Jugendparlaments haben wir im engen Austausch mit jungen Menschen, Trägern der Jugendhilfe und der Zivilgesellschaft durchgeführt.“ Der Weg dorthin war lang: Die SPD Steglitz-Zehlendorf hatte die Einführung bereits in ihrem Wahlprogramm gefordert und im Zählgemeinschaftsvertrag mit FDP und Grünen durchgesetzt. Die Verhandlungen zur konkreten Ausgestaltung der Einflussmöglichkeiten dauerten jedoch mehrere Jahre.

Angesichts von Populismus und Politikverdrossenheit sei das Kinder- und Jugendparlament mehr als ein reines Verwaltungsgremium, betont Ellinor Trenczek, stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses: „Politik darf nicht über die Köpfe der jungen Menschen hinweg gemacht werden. Kinder und Jugendliche müssen das Gefühl haben, dass ihre Meinung wichtig ist, ihre Stimme gehört wird. So wird demokratische Teilhabe früh gefördert und konkret erlebbar gemacht – gerade in Zeiten, in denen immer mehr junge Menschen rechte Parteien wählen, ist dieser Schutz vor Radikalisierung ungemein wichtig!“. Die Presseerklärung der SPD-Fraktion finden Sie hier.

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Standpunkt: Jugend und Schule

Tanklager Lankwitz am Teltowkanal

Tanklager Lankwitz: Wohnen oder Gewerbe?

Veröffentlicht am 05.05.2026

Auf dem Gelände des ehemaligen Tanklagers Lankwitz bietet sich die einmalige Chance, eine der letzten großen Freiflächen in Steglitz-Zehlendorf zu entwickeln. Wir setzen uns für ein lebendiges Stadtquartier mit bezahlbaren Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen ein.

Wie mit den knappen Freiflächen in der Großstadt umzugehen ist, ist derzeit auch Thema einer Auseinandersetzung zwischen dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf und dem Berliner Senat: In Lankwitz, am Ufer des Teltowkanals standen bis vor wenigen Monaten elf riesige Öltanks. Diese sind mittlerweile verschwunden, das Gelände ist beräumt. Bevor sich die Kräne drehen können können, muss jedoch vom Senat der Flächennutzungsplan geändert werden, der derzeit noch ein Tanklager vorsieht. Erst danach kann der Bezirk einen Bebauungsplan aufstellen.

Dass sich hier eine der extrem seltenen Gelegenheit ergibt, eine große, zusammenhängende Fläche zu entwickeln und damit den Bezirk für viele Jahrzehnte zu prägen, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Uneinigkeit herrscht hingegen bei der Frage, wie groß der Anteil der Gewerbeflächen an der künftigen Bebauung ausfallen soll. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf möchte hier ein neues Stadtquartier mit einem hohen Wohnanteil entwickeln, während die Senatsverwaltung für Wirtschaft auf umfangreiche Gewerbeflächen drängt.

„Wir sind uns der Bedeutung der Berliner Wirtschaft für den Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt absolut bewusst“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan: „Und es ist unstrittig, dass Gewerbebetriebe auch Flächen innerhalb des Stadtgebiets brauchen, an denen sie sich ansiedeln und wachsen können“. Das Areal in Lankwitz sei dafür aber der falsche Ort: „In Lankwitz eröffnet sich uns eine einmalige, wichtige Gelegenheit zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts in Steglitz-Zehlendorf.“ Ihre Fraktion setze sich daher für einen möglichst hohen Anteil für den Wohnungsbau ein, wie Macmillan auch vor wenigen Tagen in einem Brief an die Senatsverwaltung erklärte.

Rund ein Drittel der Wohnungen soll im Sozialen Wohnungsbau entstehen, um bezahlbare Mieten zu ermöglichen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Degewo hat bereits ihr Interesse bekundet, an dem Projekt mitzuwirken. Für den Gewerbeanteil wünscht sich die SPD-Fraktion vor allem Geschäfte und Dienstleistungen, die die alltäglichen Bedürfnisse der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Menschen in den anliegenden Kiezen im Blick haben. Für Großbetriebe und Industrie sieht sie an anderer Stelle mehr Potential: „Wir haben im Bezirk noch viele Freiflächen an der Goerzallee oder im Innovationscampus Fubic in Zehlendorf, zudem gibt es nur wenige hundert Meter vom ehemaligen Tanklager entfernt, in Tempelhof-Schöneberg, den Gewerbepark Mariendorf, wo ebenfalls noch riesige Flächen unbebaut sind“.

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Standpunkt: Stadtplanung und Wirtschaft

Kirschblüten

BVV-Newsletter April 2026

Veröffentlicht am 29.04.2026

Unsere Themen im April 2026:
· Spekulativer Leerstand
· Tanklager Lankwitz
· Kinder- und Jugendparlament
· Katastrophenschutz 
· Ehrung einer Radiolegende
· Gedenken an Guernica

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Liebe Leserinnen und Leser,

in einer schnell wachsenden Stadt ist Platz ein wertvolles Gut. Eine naheliegende, regelmäßig zu beobachtende Folge sind die langen Warteschlangen bei Wohnungsbesichtigungen, die sich nicht selten bis zur nächsten Straßenecke ziehen. Überraschender mag es da erscheinen, dass mitunter auch großflächiger Leerstand zu den unangenehmen Begleiterscheinungen des Mangels zählen kann.

In der letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf ging es um genau dieses Thema: Eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern des kleinen Einkaufszentrums in der Brieger Straße in Lankwitz hatte sich zusammengeschlossen und einen Einwohnerantrag in die BVV eingebracht, in dem sie sich für die „Wiederherstellung“ und den „Erhalt des Nahversorgungszentrums“ einsetzen – eine Forderung, die wir als SPD-Fraktion uneingeschränkt unterstützen.

Das kleine Zentrum, das sich rund um ein markantes, siebengeschossiges Wohnhaus gruppiert, wurde wie alle Gebäude in der näheren Umgebung Ende der 1960er Jahre errichtet. Für viele Jahrzehnte diente es mit Supermarkt, Apotheke, Post, Friseur und vielem mehr den Menschen im Kiez als alltäglicher Nahversorger und sozialer Treffpunkt. Mittlerweile stehen die meisten Läden und Arztpraxen leer. Ende 2025 musste auch noch der Supermarkt schließen, da der Mietvertrag vom Eigentümer nicht mehr verlängert wurde. Aus dem lebendigen Zentrum ist ein „Lost Place“geworden. 

Noch einer, muss es mittlerweile wohl heißen. Denn der Leerstand in der Brieger Straße ist weder auf zu geringes Interesse von Gewerbetreibenden noch auf fehlende Kundschaft am Standort zurückzuführen, sondern gezielte Absicht: Wie der zuständige Baustadtrat den Bezirksverordneten, den Anwohnerinnen und Anwohnern am vorvergangenen Mittwoch erklärte, sei der Eigentümer des Areals mit dem Wunsch einer massiven baulichen Verdichtung an ihn herangetreten. Dies habe das Stadtplanungsamt abgelehnt. Stattdessen, so verkündete es der Investor vor wenigen Tagen in der Morgenpost, werde man dann eben kleiner bauen – ohne Supermarkt. 

Man muss es einmal ganz deutlich sagen: Die Anwohnerinnen und Anwohner werden als Geiseln genommen.

Kommt Ihnen die Strategie „wenn das Amt mein Spiel nicht mitspielt, lasse ich eben alles leerstehen und verkommen“ bekannt vor? Das ist kein Zufall: Seit rund vier Jahren ist das selbe Unternehmen Eigentümer des markanten und vor sich hinrottenden Bierpinsels in Steglitz. Auch hier werden Zugeständnisse vom Bezirk und dem Land Berlin gefordert, derweil Gebäude und Umfeld immer weiter verkommen. Dass unter dem Leerstand die gesamte Nachbarschaft einschließlich der Gewerbetreibenden in der ehemals beliebten Einkaufsstraße leidet, dürfte ihm dabei nicht nur egal sein, sondern ist vermutlich Mittel zum Zweck.

Was lässt sich daraus für die Zukunft des Nahversorgungszentrums an der Brieger Straße schließen? Leider nichts Gutes. Es steht zu erwarten, dass der Leerstand noch weiter zunehmen wird. Wie wir kürzlich bei einem Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erfahren haben, werden derzeit auch für den Siebengeschosser in der Mitte des Zentrums nur noch befristete Wohnungsmietverträge vergeben – angeblich, um ab 2027 eine Kernsanierung durchzuführen, wie auch der Stadtrat in der BVV bestätigte. Doch ist das wirklich der Plan, oder nicht eher ein Vorwand, um auch dieses in die Jahre gekommene und heutigen (Profit-)Vorstellungen nicht mehr unbedingt entsprechende Gebäude leerziehen und abreißen zu können? Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass es plötzlich heißt: Die Bausubstanz sei doch viel schlechter als erwartet, „unerwartete“ Probleme seien aufgetreten, eine Sanierung rechne sich nicht mehr. Wenn der Stadtrat erklärt, dass der Bau eines neuen Supermarkt direkt am Kamenzer Damm im Gespräch sei, dann lässt uns das jedenfalls aufhorchen: Genau dort befinden sich derzeit schließlich die Ladenzeile und das Ärztehaus. Der dortige Leerstand erscheint so in einem ganz anderen Licht.

Was können wir, was muss die Politik hier leisten? Zunächst einmal: Auf keinen Fall nachgeben. Wer sich derartigen Methoden einmal beugt, braucht auf weitere Begehrlichkeiten nicht lange zu warten. Leider lässt der CDU-Baustadtrat hier wenig Enthusiasmus oder Durchsetzungskraft erkennen. Anstatt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger entschlossen zu vertreten, wird auch noch dem windigsten Investor vom Stadtplanungsamt der rote Teppich ausgerollt. Dabei ist eigentlich klar, dass die Abhängigkeit beiderseitig ist: Niemand kann bauen, sanieren, umgestalten ohne Genehmigung des Bezirksamts. Wie schnell, mit welchen Auflagen gebaut werden kann; ob teure Gutachten oder zeitraubende Voruntersuchungen erforderlich werden; wie umfangreich Anträge und Durchführung geprüft und überwacht werden; hier hat das Amt einen großen Spielraum, einem Investor entgegenzukommen – oder ihm die Daumenschrauben anzulegen. Die Werkzeuge sind vorhanden, man muss aber auch bereit sein, sie konsequent zu nutzen. Genau an diesem Punkt liegt in Steglitz-Zehlendorf mit seiner traditionell engen Verflechtung aus örtlicher CDU und Immobilienwirtschaft der Hase im Pfeffer.

Will man den Auswüchsen der Immobilienspekulation beikommen, braucht es einen langen Atem. Kurzfristig ist hingegen leider eher eine Verschlechterung der Situation an der Brieger Straße zu erwarten. Hier darf der Bezirk die Menschen im Kiez nicht im Stich lassen! Immerhin rund 6.000 Menschen wohnen in den Vierteln beidseitig des Kamenzer Damms, viele leben seit Jahrzehnten hier und sind heute nicht mehr gut zu Fuß. Im bezirklichen Zentrenkonzept ist das Areal an der Brieger Straße als „Nahversorgungszentrum“ ausgewiesen. Wenn dieses Konzept das Papier wert sein soll, auf dem es geschrieben ist, muss der Standort gesichert werden, den Launen des Investors zum Trotz. Denkbar wären beispielsweise mobile Verkaufsfahrzeuge oder Containerlösungen auf einem der Parkplätze der Umgebung. Um die Versorgung der Menschen im Kiez mit den Produkten und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sicherzustellen darf es keine Denkverbote oder Regelungswut geben!

Für die kommende BVV haben wir das Thema mit einer Großen Anfrage erneut auf die Tagesordnung gesetzt – insbesondere werden wir uns mit dem Leerstand und dem Geschäftsgebaren des Investors auseinandersetzen. Seien Sie dabei und verfolgen Sie die Debatte am Mittwoch, den 20. Mai ab 17 Uhr vor Ort im Rathaus Zehlendorf oder im Livestream unter diesem Link!

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Mai und einen sonnigen, erholsamen, kämpferischen Tag der Arbeit!

Mit solidarischen Grüßen,
Ihre

Carolyn Macmillan & Norbert Buchta
Fraktionsvorsitzende

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