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Rathaus Zehlendorf

Kinder- und Jugendparlament beschlossen

Veröffentlicht am 07.05.2026

Jahrelang hat die SPD-Fraktion für ein Kinder- und Jugendparlament gekämpft – kurz vor Ende der Legislatur wurde die Einführung beschlossen. Mit eigenen Anträgen, Budget und direktem Einfluss auf politische Entscheidungen wird es echte Mitbestimmung ermöglichen.

In ihrer Sitzung am 22. April beschlossen die Bezirksverordneten die Einrichtung eines neuen Beteiligungsgremiums in Steglitz-Zehlendorf, sowie die dafür erforderliche Änderung der Geschäftsordnung der BVV: Das Kinder- und Jugendparlament soll es jungen Menschen ermöglichen, ihre Interessen zu vertreten, Ideen einzubringen und politische Prozesse kennenzulernen. „Beteiligung darf nie ein Feigenblatt sein“, erklärt Alexander Niessen, Sprecher der SPD-Fraktion für Jugendhilfe. Daher erhalte das Kinder- und Jugendparlament echte Mitspracherechte, könne etwa eigene Anträge in die BVV einbringen und sich an Planungen zu Schulen, Freizeitangeboten und öffentlichen Räumen beteiligen, und erhalte ein eigenes Projektbudget.

Alexander Niessen

„Die Gestaltung des Kinder- und Jugendparlaments haben wir im engen Austausch mit jungen Menschen, Trägern der Jugendhilfe und der Zivilgesellschaft durchgeführt.“ Der Weg dorthin war lang: Die SPD Steglitz-Zehlendorf hatte die Einführung bereits in ihrem Wahlprogramm gefordert und im Zählgemeinschaftsvertrag mit FDP und Grünen durchgesetzt. Die Verhandlungen zur konkreten Ausgestaltung der Einflussmöglichkeiten dauerten jedoch mehrere Jahre.

Angesichts von Populismus und Politikverdrossenheit sei das Kinder- und Jugendparlament mehr als ein reines Verwaltungsgremium, betont Ellinor Trenczek, stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses: „Politik darf nicht über die Köpfe der jungen Menschen hinweg gemacht werden. Kinder und Jugendliche müssen das Gefühl haben, dass ihre Meinung wichtig ist, ihre Stimme gehört wird. So wird demokratische Teilhabe früh gefördert und konkret erlebbar gemacht – gerade in Zeiten, in denen immer mehr junge Menschen rechte Parteien wählen, ist dieser Schutz vor Radikalisierung ungemein wichtig!“. Die Presseerklärung der SPD-Fraktion finden Sie hier.

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Standpunkt: Jugend und Schule

Tanklager Lankwitz am Teltowkanal

Tanklager Lankwitz: Wohnen oder Gewerbe?

Veröffentlicht am 05.05.2026

Auf dem Gelände des ehemaligen Tanklagers Lankwitz bietet sich die einmalige Chance, eine der letzten großen Freiflächen in Steglitz-Zehlendorf zu entwickeln. Wir setzen uns für ein lebendiges Stadtquartier mit bezahlbaren Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen ein.

Wie mit den knappen Freiflächen in der Großstadt umzugehen ist, ist derzeit auch Thema einer Auseinandersetzung zwischen dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf und dem Berliner Senat: In Lankwitz, am Ufer des Teltowkanals standen bis vor wenigen Monaten elf riesige Öltanks. Diese sind mittlerweile verschwunden, das Gelände ist beräumt. Bevor sich die Kräne drehen können können, muss jedoch vom Senat der Flächennutzungsplan geändert werden, der derzeit noch ein Tanklager vorsieht. Erst danach kann der Bezirk einen Bebauungsplan aufstellen.

Dass sich hier eine der extrem seltenen Gelegenheit ergibt, eine große, zusammenhängende Fläche zu entwickeln und damit den Bezirk für viele Jahrzehnte zu prägen, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Uneinigkeit herrscht hingegen bei der Frage, wie groß der Anteil der Gewerbeflächen an der künftigen Bebauung ausfallen soll. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf möchte hier ein neues Stadtquartier mit einem hohen Wohnanteil entwickeln, während die Senatsverwaltung für Wirtschaft auf umfangreiche Gewerbeflächen drängt.

„Wir sind uns der Bedeutung der Berliner Wirtschaft für den Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt absolut bewusst“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan: „Und es ist unstrittig, dass Gewerbebetriebe auch Flächen innerhalb des Stadtgebiets brauchen, an denen sie sich ansiedeln und wachsen können“. Das Areal in Lankwitz sei dafür aber der falsche Ort: „In Lankwitz eröffnet sich uns eine einmalige, wichtige Gelegenheit zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts in Steglitz-Zehlendorf.“ Ihre Fraktion setze sich daher für einen möglichst hohen Anteil für den Wohnungsbau ein, wie Macmillan auch vor wenigen Tagen in einem Brief an die Senatsverwaltung erklärte.

Rund ein Drittel der Wohnungen soll im Sozialen Wohnungsbau entstehen, um bezahlbare Mieten zu ermöglichen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Degewo hat bereits ihr Interesse bekundet, an dem Projekt mitzuwirken. Für den Gewerbeanteil wünscht sich die SPD-Fraktion vor allem Geschäfte und Dienstleistungen, die die alltäglichen Bedürfnisse der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Menschen in den anliegenden Kiezen im Blick haben. Für Großbetriebe und Industrie sieht sie an anderer Stelle mehr Potential: „Wir haben im Bezirk noch viele Freiflächen an der Goerzallee oder im Innovationscampus Fubic in Zehlendorf, zudem gibt es nur wenige hundert Meter vom ehemaligen Tanklager entfernt, in Tempelhof-Schöneberg, den Gewerbepark Mariendorf, wo ebenfalls noch riesige Flächen unbebaut sind“.

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Standpunkt: Stadtplanung und Wirtschaft

Kirschblüten

BVV-Newsletter April 2026

Veröffentlicht am 29.04.2026

Unsere Themen im April 2026:
· Spekulativer Leerstand
· Tanklager Lankwitz
· Kinder- und Jugendparlament
· Katastrophenschutz 
· Ehrung einer Radiolegende
· Gedenken an Guernica

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Liebe Leserinnen und Leser,

in einer schnell wachsenden Stadt ist Platz ein wertvolles Gut. Eine naheliegende, regelmäßig zu beobachtende Folge sind die langen Warteschlangen bei Wohnungsbesichtigungen, die sich nicht selten bis zur nächsten Straßenecke ziehen. Überraschender mag es da erscheinen, dass mitunter auch großflächiger Leerstand zu den unangenehmen Begleiterscheinungen des Mangels zählen kann.

In der letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf ging es um genau dieses Thema: Eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern des kleinen Einkaufszentrums in der Brieger Straße in Lankwitz hatte sich zusammengeschlossen und einen Einwohnerantrag in die BVV eingebracht, in dem sie sich für die „Wiederherstellung“ und den „Erhalt des Nahversorgungszentrums“ einsetzen – eine Forderung, die wir als SPD-Fraktion uneingeschränkt unterstützen.

Das kleine Zentrum, das sich rund um ein markantes, siebengeschossiges Wohnhaus gruppiert, wurde wie alle Gebäude in der näheren Umgebung Ende der 1960er Jahre errichtet. Für viele Jahrzehnte diente es mit Supermarkt, Apotheke, Post, Friseur und vielem mehr den Menschen im Kiez als alltäglicher Nahversorger und sozialer Treffpunkt. Mittlerweile stehen die meisten Läden und Arztpraxen leer. Ende 2025 musste auch noch der Supermarkt schließen, da der Mietvertrag vom Eigentümer nicht mehr verlängert wurde. Aus dem lebendigen Zentrum ist ein „Lost Place“geworden. 

Noch einer, muss es mittlerweile wohl heißen. Denn der Leerstand in der Brieger Straße ist weder auf zu geringes Interesse von Gewerbetreibenden noch auf fehlende Kundschaft am Standort zurückzuführen, sondern gezielte Absicht: Wie der zuständige Baustadtrat den Bezirksverordneten, den Anwohnerinnen und Anwohnern am vorvergangenen Mittwoch erklärte, sei der Eigentümer des Areals mit dem Wunsch einer massiven baulichen Verdichtung an ihn herangetreten. Dies habe das Stadtplanungsamt abgelehnt. Stattdessen, so verkündete es der Investor vor wenigen Tagen in der Morgenpost, werde man dann eben kleiner bauen – ohne Supermarkt. 

Man muss es einmal ganz deutlich sagen: Die Anwohnerinnen und Anwohner werden als Geiseln genommen.

Kommt Ihnen die Strategie „wenn das Amt mein Spiel nicht mitspielt, lasse ich eben alles leerstehen und verkommen“ bekannt vor? Das ist kein Zufall: Seit rund vier Jahren ist das selbe Unternehmen Eigentümer des markanten und vor sich hinrottenden Bierpinsels in Steglitz. Auch hier werden Zugeständnisse vom Bezirk und dem Land Berlin gefordert, derweil Gebäude und Umfeld immer weiter verkommen. Dass unter dem Leerstand die gesamte Nachbarschaft einschließlich der Gewerbetreibenden in der ehemals beliebten Einkaufsstraße leidet, dürfte ihm dabei nicht nur egal sein, sondern ist vermutlich Mittel zum Zweck.

Was lässt sich daraus für die Zukunft des Nahversorgungszentrums an der Brieger Straße schließen? Leider nichts Gutes. Es steht zu erwarten, dass der Leerstand noch weiter zunehmen wird. Wie wir kürzlich bei einem Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erfahren haben, werden derzeit auch für den Siebengeschosser in der Mitte des Zentrums nur noch befristete Wohnungsmietverträge vergeben – angeblich, um ab 2027 eine Kernsanierung durchzuführen, wie auch der Stadtrat in der BVV bestätigte. Doch ist das wirklich der Plan, oder nicht eher ein Vorwand, um auch dieses in die Jahre gekommene und heutigen (Profit-)Vorstellungen nicht mehr unbedingt entsprechende Gebäude leerziehen und abreißen zu können? Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass es plötzlich heißt: Die Bausubstanz sei doch viel schlechter als erwartet, „unerwartete“ Probleme seien aufgetreten, eine Sanierung rechne sich nicht mehr. Wenn der Stadtrat erklärt, dass der Bau eines neuen Supermarkt direkt am Kamenzer Damm im Gespräch sei, dann lässt uns das jedenfalls aufhorchen: Genau dort befinden sich derzeit schließlich die Ladenzeile und das Ärztehaus. Der dortige Leerstand erscheint so in einem ganz anderen Licht.

Was können wir, was muss die Politik hier leisten? Zunächst einmal: Auf keinen Fall nachgeben. Wer sich derartigen Methoden einmal beugt, braucht auf weitere Begehrlichkeiten nicht lange zu warten. Leider lässt der CDU-Baustadtrat hier wenig Enthusiasmus oder Durchsetzungskraft erkennen. Anstatt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger entschlossen zu vertreten, wird auch noch dem windigsten Investor vom Stadtplanungsamt der rote Teppich ausgerollt. Dabei ist eigentlich klar, dass die Abhängigkeit beiderseitig ist: Niemand kann bauen, sanieren, umgestalten ohne Genehmigung des Bezirksamts. Wie schnell, mit welchen Auflagen gebaut werden kann; ob teure Gutachten oder zeitraubende Voruntersuchungen erforderlich werden; wie umfangreich Anträge und Durchführung geprüft und überwacht werden; hier hat das Amt einen großen Spielraum, einem Investor entgegenzukommen – oder ihm die Daumenschrauben anzulegen. Die Werkzeuge sind vorhanden, man muss aber auch bereit sein, sie konsequent zu nutzen. Genau an diesem Punkt liegt in Steglitz-Zehlendorf mit seiner traditionell engen Verflechtung aus örtlicher CDU und Immobilienwirtschaft der Hase im Pfeffer.

Will man den Auswüchsen der Immobilienspekulation beikommen, braucht es einen langen Atem. Kurzfristig ist hingegen leider eher eine Verschlechterung der Situation an der Brieger Straße zu erwarten. Hier darf der Bezirk die Menschen im Kiez nicht im Stich lassen! Immerhin rund 6.000 Menschen wohnen in den Vierteln beidseitig des Kamenzer Damms, viele leben seit Jahrzehnten hier und sind heute nicht mehr gut zu Fuß. Im bezirklichen Zentrenkonzept ist das Areal an der Brieger Straße als „Nahversorgungszentrum“ ausgewiesen. Wenn dieses Konzept das Papier wert sein soll, auf dem es geschrieben ist, muss der Standort gesichert werden, den Launen des Investors zum Trotz. Denkbar wären beispielsweise mobile Verkaufsfahrzeuge oder Containerlösungen auf einem der Parkplätze der Umgebung. Um die Versorgung der Menschen im Kiez mit den Produkten und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sicherzustellen darf es keine Denkverbote oder Regelungswut geben!

Für die kommende BVV haben wir das Thema mit einer Großen Anfrage erneut auf die Tagesordnung gesetzt – insbesondere werden wir uns mit dem Leerstand und dem Geschäftsgebaren des Investors auseinandersetzen. Seien Sie dabei und verfolgen Sie die Debatte am Mittwoch, den 20. Mai ab 17 Uhr vor Ort im Rathaus Zehlendorf oder im Livestream unter diesem Link!

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Mai und einen sonnigen, erholsamen, kämpferischen Tag der Arbeit!

Mit solidarischen Grüßen,
Ihre

Carolyn Macmillan & Norbert Buchta
Fraktionsvorsitzende

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Obdachloser Mensch auf der Straße

Obdachlosenhilfe finanziell abgesichert

Veröffentlicht am 14.04.2026

Gute Nachrichten für die Obdachlosenhilfe in Steglitz-Zehlendorf: Die Finanzierung der Straßensozialarbeit des gemeinnützigen Vereins Gangway konnte im Bezirkshaushalt gesichert werden. Zunächst hatte es düster ausgesehen: In einem ersten Entwurf für den Berliner Landeshaushalt waren die Mittel vom Senat gestrichen worden.

Seit Anfang 2025 sucht Gangway obdachlose Menschen in der Steglitzer Schloßstraße und den umliegenden Gebieten auf. Die beiden Mitarbeitenden bauen Vertrauen auf und unterstützen, beraten oder vermitteln zu weiterführenden Angeboten. In einer ersten Bilanz im vergangenen November konnte SPD-Gesundheitsstadträtin Carolina Böhm ein rundum positives Fazit ziehen: 120 Erst- und 90 Folgekontakte hätten in den ersten zehn Monaten stattgefunden. 44 Personen konnten weitervermittelt werden. Dabei ist vor allem zu beachten, dass zunächst mit viel Geduld und Zeitaufwand ein Zugang zu den Betroffenen gefunden und eine Vertrauensbasis entwickelt werden musste – all dies wäre bei einer Streichung der Mittel unwiederbringlich verloren gewesen.

„Niemand lebt freiwillig auf der Straße, Personen in Not zu helfen, ist ein Gebot der Menschlichkeit! Deshalb war es für uns so wichtig, die erfolgreiche Arbeit des Vereins auch weiterhin finanziell abzusichern“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta, der in seiner Funktion als Vorsitzender des Haushaltsausschusses die Verhandlungen geleitet hat. „Immer mehr Menschen in unserer Stadt sind von Obdachlosigkeit bedroht, weil sie sich ihre Miete oder alltägliche Ausgaben nicht mehr leisten können. Hier zu kürzen wäre fatal!“

Standpunkt: Gesundheit und Soziales

Rainer Ziffels spricht in der BVV

Sicherheit im Straßenverkehr muss erlernt werden

Veröffentlicht am 10.04.2026

In den beiden bezirklichen Jugendverkehrsschulen lernen Kinder im Grundschulalter, wie sie sich sicher und rücksichtsvoll im Straßenverkehr bewegen. Damit leisten die Schulen einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit.

Derzeit ist jedoch nur die Anlage im Stadtpark Steglitz geöffnet, die Schule in Zehlendorf ist seit Monaten geschlossen. Unser Bezirksverordneter Rainer Ziffels wollte in der Sitzung der BVV im März von der zuständigen Bezirksstadträtin wissen, was die Gründe für das stark eingeschränkte Angebot und welche Maßnahmen zur Abhilfe geplant sind.

Wie CDU-Stadträtin Sijbrandij eingestehen musste, sei vor allem die desaströse Personalsituation für die Schließung verantwortlich – derzeit seien sechs Stellen unbesetzt. Immerhin sei es kürzlich gelungen, die Stelle der pädagogischen Leiterin zu besetzen, womit insgesamt elf Mitarbeitende zur Verfügung stehen würden. „Früher konnten die beiden Verkehrsschulen auf 20 Mitarbeitende zurückgreifen, verglichen damit ist die aktuelle Situation ein Armutszeugnis“, stellt Ziffels fest: „Der Bezirk sollte – und kann! – den Träger bei der Personalgewinnung unterstützen.“ Wichtig sei vor allem Planungssicherheit: „Auf eine fundierte Verkehrserziehung werden wir auch in Zukunft nicht verzichten können, daher sollte der Bezirk die Finanzierung der Schulen langfristig sichern, und damit als Arbeitgeber attraktiv machen.“ Eine weitere Möglichkeit sei, die Kooperation mit ehrenamtlichen Organisationen und Initiativen auszubauen – hier sei man „dran“, erklärte die Stadträtin unkonkret und wenig überzeugend.

Immerhin eine gute Nachricht gibt es für Familien aus Zehlendorf: Der Standort nahe dem S-Bahnhof Sundgauer Straße soll bald wieder zur Verfügung stehen. Ab 1. April sollen beide Schulen im wöchentlichen Wechsel öffnen.

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Standpunkt: Jugend und Schule

Bierpinsel Schrift

Lebendige Kiezentwicklung statt Gewerbe-Leerstand

Veröffentlicht am 07.04.2026

Gewerbeleerstand schadet nicht nur der Wirtschaft: Neben der mit dem Leerstand oft einhergehenden Verwahrlosung reduziert vor allem die Einschränkung der wohnortnahen Versorgung die Lebensqualität in den Kiezen.

Für potentielle Interessentinnen und Interessenten ist es jedoch oft gar nicht leicht, herauszufinden, wer für die Vermietung einer leerstehenden Fläche verantwortlich ist. In mehreren anderen Städten wurde das Problem bereits aktiv angegangen: Unter anderem in München, Nürnberg, Saarbrücken und Goslar gibt es bereits Leerstandsmelder für Einzelhandels- und Gastronomieflächen.

Vergleichbares ist nun auch für Steglitz-Zehlendorf geplant, so haben es die Bezirksverordneten in ihrer Sitzung im März 2026 beschlossen: Das Bezirksamt soll eine Online-Plattform einrichten, auf der Eigentümer und Anwohnende freie Flächen melden und Gewerbetreibende sowie Initiativen diese finden können: „In einem Pilotprojekt wollen wir beide Seiten zusammenbringen und unsere Kieze wieder lebendig werden lassen!“, erklärt der SPD-Bezirksverordnete Alexander Niessen, der den Antrag geschrieben hat, das angestrebte Ziel.

Die Probephase soll zwei Jahre laufen, dann überprüft und bei Erfolg verstetigt werden. Sinnvoll wäre auch eine Kooperation mit anderen Bezirken, in diesem Fall könnte das Projekt von Beginn an auf Landesebene angesiedelt werden: Seit Anfang 2026 gibt es bei der landeseigenen Tourismus- und Wirtschaftsagentur visit.berlin eine „Zentrale Koordinierungsstelle für Zwischennutzung von leerstehenden Räumen“, die ähnliche Ziele verfolgt.

Standpunkt: Stadtplanung und Wirtschaft

Markt am Kranoldplatz Lichterfelde

Machbarkeitsstudie Kranoldplatz präsentiert

Veröffentlicht am 02.04.2026

Am 19. März wurde im Ausschuss für Grünanlagen, Natur und Umwelt die Machbarkeitsstudie für die Umgestaltung des Kranoldpatzes in Lichterfelde Ost vorgestellt. Die drei präsentierten Varianten unterscheiden sich vor allem durch die Zahl der Bäume, Marktstände und Parkplätze:

„Für uns stehen die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Erhalt des Marktes an erster Stelle“, berichtet die SPD-Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan. Ihr erscheint daher Variante 1 als die tragfähigste Grundlage für die weitere Planung. Der komplette Wegfall der Parkplätze auf dem Platz geht ihr allerdings zu weit. Insgesamt sieht sie noch Bedarf, nachzusteuern: „Die Varianten der Machbarkeitsstudie sind für mich nur Diskussionsgrundlagen zur Orientierung und sollten auch als solche behandelt werden“, so Macmillan.

Noch nicht abschließend geklärt sei, wie das Überleben des Wochenmarkts während der Bauphase gesichert werden soll: „Die Verlagerung an den Jungfernstieg wird sehr wahrscheinlich dazu führen, dass der Markt kleiner wird, weil nicht alle heutigen Stände dort Platz finden werden. Das entspricht nicht dem politischen Ziel der SPD, den Wochenmarkt in seiner bestehenden Struktur zu erhalten.“ Es müsse sichergestellt werden, dass der Markt nach Abschluss der Arbeiten wieder in gleicher Stärke an den Kranoldplatz zurückkehren kann, so Macmillan. Dafür müssten während der Bauzeit ausreichend zusammenhängende Marktflächen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus dürfe die Interims- keinesfalls zur Dauerlösung werden.

Die SPD-Fraktion wird in ihrer nächsten Sitzung über die Machbarkeitsstudie beraten. Für Ende April oder Anfang Mai ist außerdem eine Informationsveranstaltung geplant, um die Öffentlichkeit, örtliche Initiativen sowie die Gewerbetreibenden in die weitere Planung einzubinden. Die Umsetzung soll ab dem Jahr 2030 erfolgen.

Die komplette Machbarkeitsstudie finden Sie unter diesem Link.

Standpunkt: Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft

Weidenkätzchen im März

BVV-Newsletter März 2026

Veröffentlicht am 31.03.2026

Unsere Themen im März 2026:
· Machbarkeitsstudie Kranoldplatz
· Kiezentwicklung statt Gewerbe-Leerstand
· Jugendverkehrsschulen öffnen
· Obdachlosenhilfe finanziell abgesichert
 
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Liebe Leserinnen und Leser,

die Medienberichterstattung um Collien Fernandes und Christian Ulmen hat ein Thema wieder in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt, das uns alle angeht, gleichzeitig aber allzu gerne verdrängt wird: Gewalt in Beziehungen und die Frage, was wir als Gesellschaft dagegen tun können. Dabei ist es unerheblich, ob es um körperliche oder – wie im aktuellen Fall – psychische Gewalt geht: Jede Form von Gewalt gegen Frauen ist inakzeptabel, und es ist unsere politische Verantwortung, hinzusehen, zu handeln und Strukturen zu schaffen, die schützen.

Gewalt gegen Frauen ist kein abstraktes Problem, sondern bittere Realität – auch in unserem Bezirk. Besonders erschütternd sind die Fälle, in denen Gewalt tödlich endet, sogenannte Femizide: Im August 2024 wurde im Zehlendorfer Zentrum, nur wenige Meter von ihrer Wohnung entfernt, eine 36-jährige Mutter von vier Kindern von ihrem Ex-Mann auf offener Straße erstochen – trotz bestehender Schutzmaßnahmen nach vorheriger, wiederholter häuslicher Gewalt.

Dieser Fall wirft geradezu exemplarisch ein Schlaglicht auf die Risikofaktoren, denen Frauen in Beziehungen begegnen. Die meisten Taten ereignen sich im sozialen Nahraum, dort, wo Frauen eigentlich Sicherheit erwarten sollten: in den eigenen vier Wänden oder dem direkten Wohnumfeld. Täter sind in der Regel aktuelle oder ehemalige Partner oder Ehemänner. Zur endgültigen Eskalation kommt es dann meist kurz vor oder nach der Trennung – einer Phase, die statistisch als besonders gefährlich gilt.

Dass Täter und Opfer vom August 2024 libanesische Wurzeln hatten, wurde insbesondere in konservativen Kreisen immer wieder öffentlich thematisiert – gemäß dem Motto: Das geht uns nichts an, wir müssen hier nichts tun. Die Berichte um Fernandes und Ulmen zeigen jedoch: Herkunft, Status und sogar Prominenz bieten keinen Schutz, Gewalt gegen Frauen ist alltäglich und tritt in allen gesellschaftlichen Gruppen und den unterschiedlichsten Formen auf. Auch hier bei uns, mitten unter uns brauchen Frauen Schutzräume, Unterstützung und eine klare politische Haltung gegen Gewalt.

Vor diesem Hintergrund ist es für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zentral, das Thema nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung präsent zu halten, sondern konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen. In der letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf wurde beschlossen, dass künftig der mehrsprachige Abreißzettel des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in allen Damen-Toiletten des Bezirksamts mit Publikumsverkehr angebracht werden soll. Betroffene können hier kostenlose und vertrauliche Beratung erhalten. In der aktuellen Resolution „Femizide verhindern und geschlechtsspezifische Gewalt nachhaltig bekämpfen“ haben die Bezirksverordneten zudem deutlich gemacht, dass Gewalt gegen Frauen niemals hingenommen wird: Jede Frau hat ein Recht auf Schutz, Sicherheit und ein Leben in Freiheit – überall und jederzeit.

Was bedeuten diese Worte in der Praxis? Wir setzen uns dafür ein, dass Frauenberatungsstellen im Bezirk ausreichend finanziert und personell ausgestattet sind. Dazu gehört auch, niedrigschwellige Angebote auszubauen, die Betroffenen einen schnellen und unkomplizierten Zugang ermöglichen. Gerade in akuten Krisensituationen zählt jede Minute – deshalb brauchen wir verlässliche Anlaufstellen vor Ort.

Gewalt entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern ist oft das Ergebnis von Machtstrukturen, Rollenbildern und individuellen Krisen. Aus diesem Grund setzen wir uns ein für Vermittlungsangebote an Schulen und in Jugendeinrichtungen, die Themen wie Gleichberechtigung, Konfliktlösung und den respektvollen Umgang miteinander vermitteln. Prävention bedeutet auch, Jungen und Männer stärker in den Blick zu nehmen und sie für das Thema zu sensibilisieren. Ein weiterer zentraler Baustein ist die Vernetzung der verschiedenen Akteurinnen und Akteure: Polizei, Jugendamt, Gesundheitsdienste, Schulen und freie Träger müssen enger als bisher zusammenarbeiten, um Gefährdungslagen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam zu handeln. All das ist keine Symbolpolitik, sondern bildet die Grundlage für konkretes Verwaltungshandeln im Bezirk. Diese Arbeit treiben wir weiter konsequent voran.

Ein wichtiger struktureller Fortschritt ist die Einrichtung eines bezirklichen Frauenbeirats im vergangenen Jahr, der ebenfalls auf eine Initiative der SPD-Fraktion zurückgeht. Dieser Beirat berät Politik und Verwaltung, bündelt Expertise aus Zivilgesellschaft und Fachstellen, bringt konkrete Handlungsempfehlungen ein und sorgt damit dafür, dass die Perspektiven von Frauen systematisch in politische Entscheidungen einfließen – auch beim Thema Gewaltschutz. Um sichtbar zu machen, dass Gewalt gegen Frauen kein „Privatproblem“ ist, unterstützen wir zudem Kampagnen im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel die Aufstellung einer „Panchina Rossa“ („Rote Bank“) im Bezirk. Auch Formate wie Fachveranstaltungen – etwa der Fachtag „Gemeinsam gegen häusliche Gewalt an Frauen“ im November 2025, an dem Vertreterinnen und Vertreter von Verwaltung, Polizei und Trägern im Rathaus Steglitz zusammenkamen – stärken die Zusammenarbeit und verbessern konkrete Hilfe vor Ort.

All diese Maßnahmen zeigen: Der Bezirk kann und muss einen Beitrag leisten im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Gleichzeitig ist klar, dass viele Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene getroffen werden. Umso wichtiger ist es, dass wir als Bezirk unsere Stimme erheben und uns in die übergeordneten Debatten einbringen.

Unser Einsatz gegen Gewalt an Frauen ist kein kurzfristiges Projekt, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Die aktuellen Diskussionen in der Öffentlichkeit machen deutlich, dass noch viel zu tun ist. Für uns als SPD-Fraktion steht fest: Wir werden nicht nachlassen, Strukturen zu verbessern, Betroffene zu unterstützen und klare Haltung zu zeigen. Denn jede Frau hat das Recht auf ein Leben frei von Gewalt – auch und gerade in Steglitz-Zehlendorf.

Mit solidarischen Grüßen,
Ihre

Carolyn Macmillan & Norbert Buchta
Fraktionsvorsitzende

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Stadträtin Carolina Böhm im Plenum der BVV

Problematischer Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen

Veröffentlicht am 13.03.2026

SPD-Stadträtin Carolina Böhm warnt in der BVV vor steigendem Medienkonsum bei Kindern: Mehr als jedes vierte Vorschulkind ist mindestens eine Stunde täglich online. Eine nicht entwicklungsgerechte Mediennutzung kann eine Kindeswohlgefährdung darstellen. Die SPD-Fraktion fordert mehr Personal für das bezirkliche Medienkompetenzzentrum.

Im Februar berichtete SPD-Jugend- und Gesundheitsstadträtin Carolina Böhm im Plenum der BVV Steglitz-Zehlendorf über den zunehmenden Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. Unter dem Schlagwort „virtueller Autismus“ wird häufig ein zu früher, nicht entwicklungsgerechter Gebrauch von Medienformaten jeglicher Art zusammengefasst. Anders als der Begriff vermuten lässt, handelt es sich dabei jedoch nicht um ein medizinisches, sondern ein pädagogisches Problem, da der Zugang zu Smartphones, Videospielen und Sozialen Medien in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten liegt. Einige Fachleute sprechen daher auch von emotionaler Verwahrlosung, und damit von einer potentiellen Kindeswohlgefährdung.

Bei den jährlichen Einschulungsuntersuchungen zeigt sich: Fast jedes dritte Kind im Vorschulalter verbringt täglich über eine Stunde vor dem Bildschirm. Waren es im Jahr 2014 noch rund 16 Prozent der Fünf- und Sechsjährigen, stieg der Wert bis 2023 auf rund 27 Prozent. Bei 6 Prozent der Kinder wurde 2023 sogar ein täglicher Medienkonsum von mehr als zwei Stunden angegeben. Doch nicht nur der übermäßige Medienkonsum der Kinder wird immer mehr zum Problem, auch viele Eltern verbringen mittlerweile mehr Zeit mit ihren Smartphones als mit ihren Kindern. Bereits im Jahr 2018 wurde hierzu von der Fachstelle für Suchtprävention die Informationskampagne „Heute schon mit ihrem Kind gesprochen?“ entwickelt.

Wie Böhm berichtete, hat das Gesundheitsamt in den letzten beiden Jahren mehrere Fachgespräche und Konferenzen zum Thema durchgeführt. Neben der Sensibilisierung für eine altersgerechte Mediennutzung stand dabei vor allem die Vernetzung von Schulen, Jugendeinrichtungen, Verwaltung und Suchtprävention im Fokus. Auch bei den Elternberatungen in Kinderarztpraxen wird das Thema Mediengebrauch regelmäßig angesprochen.

Eine zentrale Anlaufstelle für Aufklärung und Beratung ist das bezirkliche Medienkompetenzzentrum, das Eltern und Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch von Kita-Mitarbeitenden erhält das Zentrum regelmäßig Anfragen zum Umgang mit problematischem Medienkonsum. „Die Nachfrage nach Unterstützung hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen, die Mitarbeitenden kommen mit ihrer Arbeit kaum mehr hinterher“, berichtet Carolina Böhm. Die SPD-Fraktion setzt sich daher für mehr Personal und eine den wachsenden Aufgaben entsprechende finanzielle Ausstattung ein.

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Standpunkt: Jugend und Schule

Tempo-30-Hinweis auf der Straße

Tempo 30: Einheitliche Regeln in Steglitz

Veröffentlicht am 11.03.2026

Gute Nachrichten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: In Steglitz soll der Straßenzug Gélieu- und Schützenstraße demnächst in die bestehende Tempo-30-Zone aufgenommen werden. In allen umliegenden Straßen gilt schon jetzt die reduzierte Geschwindigkeit.

Tempo 30 im Straßenverkehr reduziert nicht nur Lärm und Luftverschmutzung, sondern rettet auch Leben: Studien zeigen, dass das Risiko für Fußgänger, bei einem Unfall tödlich verletzt zu werden, bei Tempo 50 mehr als doppelt so hoch ist. Auch der Bremsweg ist bei Tempo 30 deutlich kürzer: So kommt ein Auto nach etwa 13 Metern zum Stehen, bei 50 km/h sind es rund 28 Meter. Gerade für Kinder, die Geschwindigkeit und Entfernung oft noch nicht richtig einschätzen können, kann dieser Unterschied überlebenswichtig sein.

Die SPD-Fraktion setzt sich schon lange für mehr Verkehrssicherheit im Bezirk ein, und konnte bereits zahlreiche Tempo-30-Zonen durchsetzen. Gemeinsam mit dem Amt für Straßen und Grünflächen haben wir erreicht, dass der Steglitzer Straßenzug Gélieu- und Schützenstraße zwischen Händelplatz und Birkbuschstraße in die bestehende Tempo-30-Zone aufgenommen wird. In allen umliegenden Straßen gilt schon jetzt ausnahmslos Tempo 30.

Im genannten Abschnitt befindet sich eine Kita, das Umfeld ist von Wohnbebauung geprägt. Dass der genannte Abschnitt bislang als einziger als Tempo-50- und Vorfahrtstraße ausgewiesen ist, widerspricht seiner städtebaulichen Einordnung und Verkehrsfunktion. Eine Einbeziehung in die bestehende Tempo-30-Zone wird daher für klare, einheitliche Regeln sorgen und die Verkehrssicherheit – insbesondere im Bereich der Kita – deutlich erhöhen.

Dieser Artikel ist zuerst in unserem Newsletter erschienen und wurde für die Website an die aktuelle Entwicklung angepasst.

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Standpunkt: Umwelt und Verkehr

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Mi.
20.05.
48. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung ab 17 Uhr
Rathaus Zehlendorf, Bürgersaal
Kirchstraße 1/3

Do.
21.05.
Bürgersprechstunde Stadträtin Carolina Böhm von 16 bis 18 Uhr
Rathaus Zehlendorf, Raum E 306
Kirchstraße 1/3
(Anmeldung erforderlich unter Telefon 90299-6001)

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