Seit vier Jahren leidet die ukrainische Bevölkerung unter Angriffen auf Städte und zivile Infrastruktur. Zum Jahrestag des russischen Überfalls versammelten sich Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aller demokratischer Parteien in der BVV Steglitz-Zehlendorf, um an den Beginn des Krieges zu erinnern und ihre Solidarität mit der Ukraine zu zeigen.
Am Dienstag, den 24. Februar jährte sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zum vierten Mal. Am 24. Februar 2022 startete Russland seinen völkerrechtswidrigen Großangriff auf das demokratische Nachbarland. Seither leidet die ukrainische Bevölkerung unter anhaltendem Beschuss, insbesondere die gezielten Angriffe auf die zivile Infrastruktur sollen die Menschen zermürben und zur Aufgabe zwingen. Bomben, Raketen und Drohnen sind alltägliche, bittere Realität.
Was es bedeutet, mitten im Winter ohne Strom und Wärme zu sein, mussten auch viele Menschen in Steglitz-Zehlendorf vor wenigen Wochen erleben. „Hier bei uns war der Ausnahmezustand auf einen Teil der Stadt begrenzt, Hilfe war schnell vor Ort, und nach wenigen Tagen kehrte die Normalität zurück. Für die Menschen in der Ukraine hält die Situation seit Jahren an, ein Ende ist weiterhin nicht abzusehen“, erinnert der SPD-Bezirksverordnete Rainer Ziffels: „Trotzdem hat uns das einen kleinen Eindruck davon gegeben, was die ukrainische Bevölkerung erleiden muss“.
Um an den Beginn des russischen Einmarschs zu erinnern und ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck zu bringen, fanden sich wie in jedem Jahr zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vertreterinnen und Vertreter aller demokratischen Parteien in der BVV im Charkiw-Park in Steglitz ein. „Der Krieg in der Ukraine geht jetzt ins fünfte Jahr. Jeden Tag sehen wir seither die gleichen Bilder von Zerstörung und Tod im Fernsehen. An Unrecht und Terror dürfen wir uns niemals gewöhnen. Allein die Ukrainerinnen und Ukrainer entscheiden über ihre Zukunft!“, so Ziffels.
Der Park hinter hinter der Schwarztschen Villa trägt seit Oktober 2022 den Namen der Partnerstadt von Steglitz-Zehlendorf, die besonders schwer von dem russischen Bombardement betroffen ist. Die jährlichen Gedenkveranstaltungen werden organisiert vom Städtepartnerschaftsverein Steglitz-Zehlendorf.
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