Unter großem Interesse der Berlinerinnen und Berliner wurde die Anlegestelle am Wannsee nach aufwändiger Umgestaltung wiedereröffnet. Schon jetzt erfreut sich die zentrale Freitreppe mit Blick auf den Wannsee großer Beliebtheit.
Eine lange Planungsphase und zweieinhalb Jahre Bauzeit, die sich gelohnt haben: Passend zum 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit dem schwedischen Ronneby sowie dem diesjährigen Saisonstart der Ausflugsschiffe wurde das Areal rund um den Anleger in Wannsee am vergangenen Freitag feierlich wiedereröffnet. Neben vielen Berlinerinnen und Berlinern nutzten auch die Vertreterinnen und Vertreter der Bezirkspolitik die Gelegenheit, die neugestaltete Anlage zu erkunden. Auf dem Festprogramm standen Ansprachen des Bezirksamtes, Führungen durch die Landschaftsarchitekten, musikalische Begleitung durch die bezirkliche Musikschule und kurze Schifffahrten auf dem Wannsee. Auch eine Delegation aus dem schwedischen Ronneby war zur Einweihung angereist.
Die Neugestaltung zeichnet sich besonders durch eine barrierearme Wegeführung, erweiterte Sitzbereiche und eine klarere Gliederung aus. Herzstück der neuen Anlage ist die große Freitreppe mit Sitzstufen und weitem Blick über den Großen Wannsee. Sie führt von der Straße und den Bushaltestellen hinab zum Hafenplatz mit den Stegen der Fahrgastschiffe und der BVG-Fähre. Am Ende der Promenade wurde ein neuer Steg für kleine Sportboote wie Kanus und Kajaks errichtet. Klimaresistente Bäume, Sträucher und Stauden ersetzen und ergänzen den alten Baumbestand. „Mit der neugestalteten Ronnebypromenade gewinnt Steglitz-Zehlendorf nicht nur einen touristischen Anziehungspunkt, sondern auch ein Stück neue Lebensqualität am Wasser“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Buchta, der mit seiner Familie in Wannsee lebt und sich das Ereignis nicht entgehen ließ.
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