Die Adler Group hat mitgeteilt, dass sie das Bauprojekt Steglitzer Kreisel nicht wie geplant fertigstellen wird. Die Käuferinnen und Käufer wurden aufgefordert, von ihren Verträgen zurückzutreten. Wir wollen vom Bezirksamt wissen, inwieweit die Behörden vom Bauherren in Kenntnis gesetzt wurden, und welche Schritte nun unternommen werden sollen.
Die Dauerbaustelle am Steglitzer Kreisel wurde in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf bereits mehrfach thematisiert – nun erhält die Geschichte der Dauerbaustelle ein neues Kapitel: Wie aus den Medien zu erfahren war, wurden die verbliebenen Käuferinnen und Käufer Anfang Januar per Anwaltsschreiben darüber informiert, dass die Adler Group nicht mehr vorhabe, die versprochenen Wohnungen fertigzustellen. Klar scheint, dass die Käuferinnen und Käufer auf diesem Wege gezwungen werden sollen, nun endlich der vom Unternehmen gewünschten Rückabwicklung ihrer Verträge zuzustimmen.
Unsere Fraktionsvorsitzende Carolyn Macmillan fordert in einer Großen Anfrage unter anderem Auskunft darüber, welche konkreten Schritte das Bezirksamt bislang unternommen hat, um gegenüber dem Eigentümer deutlich zu machen, dass ein weiterer Projektstillstand am Steglitzer Kreisel nicht akzeptiert wird. Klar ist, dass eine komplette Einstellung der Bauarbeiten einen Verfall der Baugenehmigung zur Folge hätte; aber auch in eine größere Umplanung müsste das Bezirksamt eingebunden werden. Die Antworten, die der zuständige Stadtrat Mitte Januar im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen gegeben hat, reichen der SPD-Fraktion nicht, daher soll sich die BVV in ihrer nächsten Sitzung am Mittwoch, den 18. Februar ab 17 Uhr erneut mit dem Thema befassen – seien Sie dabei, vor Ort im Rathaus Zehlendorf oder im Livestream unter diesem Link!

