Samstag, 17. November 2018

Parks Range: Soziales Wohnen statt Einfamilienhäuser!

In der letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) haben die Fraktionen von CDU, Grünen, FDP und AfD beschlossen, im laufenden Bebauungsplanverfahren Lichterfelde-Süd „Parks Range“ den Anteil der Einfamilienhäuser bzw. Reihenhäuser von 450 auf 650 Einheiten zu erhöhen.

Die SPD hat sich bis zum Schluss gegen die Erhöhung gestellt. "Schon die ursprünglich vorgesehenen 450 Einfamilienhäuser stellten einen hohen Flächenverbrauch mit relativ geringer Wohnfläche dar. Aber auf der Fläche von 200 zusätzlichen Einfamilienhäusern ließen sich bis zu 800 Wohnungen im Geschosswohnungsbau errichten. Wohnraum, den wir in Berlin dringend brauchen. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist es sinnvoller, weniger statt mehr Einfamilienhäuser zu errichten", so Volker Semler, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Die SPD-Fraktion hat in der BVV-Sitzung den Änderungsantrag gestellt, 250 Einfamilienhäuser weniger zu errichten, als im Entwurf des Bebauungsplans vorgesehen.

"Es ist ein durchsichtiges Argument, wenn von einer "gesunden Mischung an Wohnformen" die Rede ist. Es handelt sich bestenfalls um Klientel-Politik. Und das ist der FDP als der ursprünglichen Antragstellerin wohl auch nicht anders zu erwarten", so Semler.

Link zur Drucksache: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=6296