Donnerstag, 23. November 2017

Alle Turnhallen im Bezirk "leergezogen"

Die schwarz-grüne Verzögerungspolitik ist nach wie vor eine Schande für Steglitz-Zehlendorf

Auf Handeln des rot-rot-grünen Senats können endlich die Geflüchteten, die seit Monaten und Jahren in unserem Bezirk in Turnhallen leben müssen, in richtige Unterkünfte umziehen. Damit hat der neue Senat innerhalb weniger Wochen umgesetzt, was zuvor mit der CDU nicht gelang. Die Geflüchteten werden in Marzahn-Hellersdorf am anderen Ende der Stadt untergebracht. Das heißt: ihre sozialen Beziehungen untereinander und zu den Ehrenamtlichen zerbrechen.

"Das ist eine Schande für unseren reichen Bezirk! Seit Jahren verzögert die schwarz-grüne Zählgemeinschaft hier die Suche nach geeigneten Grundstücken. Die geplanten Bauvorhaben werden mit allen Mitteln verzögert, wie zuletzt die Diskussion um die Unterkunft in Lankwitz gezeigt hat", so Volker Semler, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV Steglitz-Zehlendorf.

"Steglitz-Zehlendorf beherbergt als reicher Außenbezirk nach wie vor weniger Geflüchtete als die meisten anderen Berliner Bezirke. Wir werden CDU und Grüne daran messen, ob es nun gelingt, unseren Bezirk für die Geflüchteten zu öffnen", so Semler weiter.

Die Turnhallen werden mit den Mitteln des Senats wieder für den Sportbetrieb ertüchtigt und dann der Nutzung übergeben.