Sonntag, 05. September 2010
Fatales Zeichen gegen Wirtschaftsansiedlungen und Arbeitsplätze Drucken E-Mail
Mittwoch, den 20. Januar 2010

BVV-Beschluss gegen AUDI-Ansiedlung:
Fatales Zeichen gegen Wirtschaftsansiedlungen und Arbeitsplätze           pdf_button

Zur endgültigen Ablehnung der AUDI-Ansiedlung an der Potsdamer Straße in Zehlendorf durch die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Karnetzki:

„Mit ihrem Beschluss am 20.1.2010 hat die schwarz-grüne Mehrheit in der Bezirksverordnetenversammlung ein fatales Zeichen gegen Wirtschaftsansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen gesetzt. Die Botschaft über die Bezirksgrenzen hinweg lautet, dass Investoren in unserem Bezirk nicht willkommen sind. Mit diesem Beschluss hat die schwarz-grüne Mehrheit die Schaffung von 50 neuen Arbeitsplätzen verhindert und dem Ansehen des Bezirks geschadet.
Während die SPD in intensiven Gesprächen mit AUDI wesentliche Veränderungen der ursprünglichen Planungen erreicht hatte, die der Stadtbildverträglichkeit des Projektes und dem Schutz der Anwohner vor unmäßigen Belastungen Rechnung trugen, haben sich CDU und die Grünen als ihr Anhängsel schlicht geweigert, diese neuen Pläne überhaupt nur ernsthaft zu prüfen. Die Ablehnung stand für sie von vorneherein fest. Der Investor wurde regelrecht abgekanzelt.
Wir befürchten, dass sich dieses wirtschaftsfeindliche Verhalten von Schwarz-Grün in Berlin herumsprechen und über den Einzelfall hinaus eine abschreckende Wirkung auf andere Investoren haben wird. Zum Schaden des Bezirks.“

Für Nachfragen:     Michael Karnetzki  (0151-12355569)