Dienstag, 11. Dezember 2018
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(Wahlperiode III bis 18.09.2011)

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Integrationspolitik in Steglitz-Zehlendorf

Integrationspolitik in Steglitz-Zehlendorf  (GAZETTE 12/10)

Auch in Steglitz-Zehlendorf gibt es schon 22% MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund. An 7 der 33 öffentlichen Grundschulen des Bezirkes beträgt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund über 40 %. Trotzdem sehen die Fraktionen CDU und FDP nicht die Notwendigkeit eines Integrationsbeauftragten als Ansprechpartner für diese MitbürgerInnen. Durch den engagierten Einsatz der SPD-Fraktion ist dennoch einiges an Verbesserungen für sie erreicht worden: Erstellung einer Broschüre aller Vereine/Institutionen mit dieser Thematik, Einrichtung eines Jugendmigrationsdienstes, Behandlung der Bedürfnisse der Senioren-bzw.Behinderten-MigrantInnen, Aufgreifen der Thematik minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge in der Wupperstraße, Unterstützung des Stadtteilmütter-Projektes in der Thermometersiedlung sowie der Volkshochschule mit den Integrationssprachkursen. Diese sind jedoch zur Zeit durch die Mittelkürzungen der Bundesregierung gefährdet. Wenn allerdings von unseren Mitbürgern Integrationswille gefordert ist und dann kein Geld für die wichtigste Voraussetzung, den Spracherwerb, zur Verfügung gestellt wird, so ist dieses politische Handeln nicht nachvollziehbar.

Irene Köhne